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Bauern protestieren gegen hohe Produktionskosten und unfaire Subventionspolitik Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während eines früheren Protestes von Landwirten und Viehzüchtern. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand während eines früheren Protestes von Landwirten und Viehzüchtern.

Griechenlands Landwirte wollen im Herbst wieder auf die Barrikaden gehen. Eine Großkundgebung soll am 22. Oktober in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki stattfinden. Anlass ist die Eröffnung der Landwirtschafts-Messe Agrotika in der Stadt am Thermaischen Golf.

Im Vorfeld sollen zwischen dem 11. und dem 13. Oktober kleinere Demonstrationen vor allem in Nordgriechenland durchgeführt werden. Pfirsichbauern aus Veria, Imathia, Pella, Larissa, Pieria und anderen Städten und Ortschaften teilten mit, dass sie gezwungen seien, ihre Produkte unter den Produktionskosten zu verkaufen.

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Viehzüchter und Schafe

Auch die Viehzüchter des Landes sehen Rot. Noch in dieser Woche wollen sie sich mit Vertretern des Landwirtschaftsministeriums treffen. Dabei wollen sie zur Sprache bringen, dass sich ihre Produktionskosten in den letzten Monaten vervielfacht haben. Grund dafür seien gestiegene Preise für Tierfutter sowie für Elektroenergie. Außerdem stellen die Gewerkschafter fest, dass Subventionen von der Regierung in vielen Fällen „unfair“ verteilt würden. Der Vorsitzende des Viehzüchterverbandes aus Xanthi Dimitris Psematas nannte gegenüber dem staatlichen Rundfunk ERT ein Beispiel, wonach ein Viehzüchter mit 100 Schafen 30.000 Euro Subventionen kassieren würde. Ein anderer Kollege mit 550 Tieren würde hingegen nur 2.700 Euro bekommen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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