Griechenland/Athen. Die Staatsanwaltschaft erhob am Montag in der Affäre um das Athos-Kloster Vatopedi Sachklage und leitete eine Strafverfolgung ein. Dabei geht es um strafrechtliche, aber auch um zivilrechtliche Delikte bei Immobilientransaktionen zwischen dem Kloster und dem Staat, die letzteren einen Schaden von etwa 100 Millionen Euro zugefügt haben sollen. Bei den  Vorermittlungen wurden 38 Personen verhört und Hunderte Dokumente gesichtet.
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Eine wertvolle Handschrift, bei der es sich um ein Evangelium aus dem 12. Jahrhundert handelt, wurde am Montag vom amerikanischen Getty Museum an Griechenland zurückgegeben. Anwesend bei der Übergabe im Athener Byzantinischen Museum waren Ministerpräsident Antonis Samaras und der Abt des Athos-Klosters Dionysos. Dort war die wertvolle Handschrift, die in einer Werkstatt in Konstantinopel gefertigt worden war, im Jahre 1960 gestohlen worden. Etwa zwei Jahrzehnte soll sich das Buch in Privatbesitz in New York und in Deutschland befunden haben, ehe es ins Getty Center nach Los Angeles kam.
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Einen offiziellen zweitägigen Besuch auf dem Heiligen Berg Athos hat Ministerpräsident Antonis Samaras am Wochenende absolviert. Im Vordergrund der Gespräche mit den Mönchen stand natürlich die Finanz- und Wirtschaftskrise. Samaras sagte u. a., dass das Land allmählich die schwierige Zeit überwinde.
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In der Hauptstadt der Mönchsrepublik auf dem heiligen Berg Athos, Karyes, herrscht seit heute Morgen Unruhe. Etwa 20 Mitglieder der Alten Brüderschaft weigern sich das Kloster Esfigmenou zu verlassen. Einen solchen Beschluss hatte kürzlich das zuständige Amtsgericht auf der Chalkidiki gefällt, weil das Kloster renoviert werden soll. Vor Ort ist eine kleine Polizeieinheit. Mitglieder der Alten Brüderschaft hatten bei Ankunft der Polizei u.
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Mittwoch, 29. September 2010 17:20

Ex-Premier Karamanlis zur Vatopädi-Affäre P

Auf 2,5 Seiten nimmt der ehemalige  Premierministers Konstantinos Karamanlis zum mutmaßlichen Skandal um das Athos-Kloster Vatopädi Stellung, der von einem parlamentarischen Ausschuss untersucht wird. In dem Schreiben geht er auf sechs Punkte ein und betont, dass er bereits 2008 die politische Verantwortung für diese Affäre übernommen habe. Seiner Ansicht nach sei jedoch dem griechischen Staat kein Schaden daraus erwachsen. Bei der Vatopädi-Affäre handelt es sich um Immobilientransaktionen zwischen dem Kloster Vatopädi und dem Staat. Nach Ansicht der Untersuchungskommission soll dem Staat dadurch ein Schaden von rund 100 Millionen Euro entstanden sein.
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