Eine „weitere historische Zeitung“ hat geschlossen. Mit diesen Worten reagierte die Journalistengewerkschaft ESIEA auf die Einstellung der täglichen Ausgabe der Zeitung „Ethnos“. Das letzte Blatt der 1913 gegründeten Zeitung erscheint am Mittwoch (31.7.). Die tägliche Auflage lag bei 2.500 Exemplaren. Nach wie vor wird aber die Wochenendausgabe mit einer Auflage von rund 18.000 an den griechischen Kiosken angeboten. Bestehen bleibt auch die Präsenz im Internet.

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Eine Gruppe etwa 30 bis 40 unbekannter Personen hat am Sonntagabend die Büros der Zeitung „Ethnos“ und des Internetportals „24 Media“ in der Athener Syngrou Avenue mit Steinen und roter Farbe attackiert. Dabei gingen mehrere Glasscheiben zu Bruch. Zwei Journalisten wurden leicht verletzt. Die Täter sind bis zur Rezeption des Gebäudes, in dem der Medienkonzern untergebracht ist, vorgedrungen und haben dort Schäden angerichtet. Beschädigt wurden auch Motorräder und Pkw, die vor dem Gebäude geparkt gewesen sind.  

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Montag, 12. Juni 2017 13:33

Gläubiger nehmen Zeitungen in die Zange

Der Pegasus-Verlag, Herausgeber der linksliberalen Tageszeitung „Ethnos“ und Großaktionär des Fernsehkanals Mega, könnte bald vor dem Aus stehen.

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Vier von zehn Griechen leben in Armut. Das geht aus einer jüngsten Studie der Gewerkschaft für die Beschäftigten in der Privatwirtschaft (GSEE) hervor, die an Ministerpräsident Tsipras, den Gouverneur der Bank von Griechenland sowie an die Vorsitzenden der Parlamentsparteien übergeben worden ist. Wie die Zeitung „Ethnos“ berichtet, haben im Jahr 2009 7,6 % der Vollzeitbeschäftigten in Armut gelebt, im Jahr 2012 ist diese Zahl auf 19,7 % gestiegen. 

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Griechenland / Athen. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ALCO zufolge, die für die Sonntagszeitung Ethnos tis Kyriakis erstellt wurde, glauben 65,1 Prozent der Befragten, dass das abgebrannte Gebiet auf dem Parnitha nicht oder wahrscheinlich nicht wieder Wald werden wird. Knapp 87 % Prozent sind der Ansicht, dass die Feuerbekämpfung ein Misserfolg sei.
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