„Der Antisemitismus und seine Anhänger haben keinen Platz in Griechenland, und ihnen gegenüber wird keine Toleranz geduldet.“ Das stellte Regierungssprecher Stelios Petsas fest, nachdem Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag (4./5.10.) die Außenwand des jüdischen Friedhofs in Nikäa bei Athen verunstaltet hatten.

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Die Mutmaßungen über die Ermordung einer 32jährigen Beamtin des griechischen Finanzamtes haben offenbar ein Ende gefunden. Die Tat hatte sich am 18.Oktober auf dem zweiten Athener Friedhof ereignet. Der Tatverdächtige konnte am Dienstag in der Nähe des Athener Omonia Platzes verhaftet werden. Es handelt sich um einen 58jährigen, der offenbar Drogensüchtig ist. Auf seine Spur war die Polizei durch Signale eines Mobiltelefons gekommen, das der Ermordeten gehörte. Der mutmaßliche Täter hatte versucht, das Handy auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Das bestätigen Bilder von Sicherheitskameras. Wie die griechische Polizei mitteilte, hat der Verhaftete seine Tat gestanden.

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Die Suche nach möglichen sterblichen Überresten des aus England stammenden Kleinkindes Ben Needham, das vor mehr als einem Vierteljahrhundert auf der Insel Kos spurlos verschwunden ist, musste am Freitag vorzeitig abgebrochen werden. Der Grund: Die britischen Polizeibeamten, die seit Montag ein Grundstück untersuchen, wo der kleine Ben möglicherweise bei Bauarbeiten verschüttet wurde, stießen offenbar auf einen antiken Friedhof. Die Archäologische Behörde der Insel habe sie gebeten, mit dem Graben aufzuhören, wird der Leiter des britischen Teams, John Cousins, in einem lokalen Nachrichtenportal zitiert. Er stütze seine Hoffnungen jetzt auf die Archäologen, die vielleicht sagen könnten, ob das Erdreich im fraglichen Zeitraum an dieser Stelle umgegraben wurde.

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Am Dienstagnachmittag ist im Osten der Peloponnes ein plötzliches Unwetter ausgebrochen. In Tolo hat es durch starke Regenfälle leichte Schäden an der Strandpromenade gegeben. Durch das plötzliche Gewitter sind auch Straßen überschwemmt worden. Die Besatzungen zweier Feuerwehrautos mussten an verschiedenen Stellen Wasser abpumpen.

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Türkei. Auf der türkischen Ägäisinsel Imbros (Gökçeada) wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der griechisch-orthodoxe Panagia-Friedhof von Unbekannten geschändet. Insgesamt wurden 78 Grabstätten zerstört oder beschädigt. Die türkischen Behörden nahmen sofort Ermittlungen auf, während das Außenministerium in Ankara den Vorfall verurteilte. Auch das griechische Generalkonsulat in Istanbul nahm sich des Falles an.
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