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Deutlich weniger „Fakelaki“ – also Umschläge mit Schmiergeld – gaben die griechischen Bürger 2013. Dies geht aus einer Umfrage der griechischen Sektion von „Transparency International“ hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach gab es 15 Prozent weniger Korruptionsfälle als im Vorjahr. Fast 30 Prozent der Befragten hätten sich geweigert, die von ihnen geforderte „Handsalbung“ für Dienstleistungen zu entrichten, die sie über ihre Steuergelder oder im Rahmen der Privatwirtschaft schon bezahlt hatten. Auch der Umfang der „Fakelaki“ sei von durchschnittlich 1.
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Den öffentlichen Diskurs über die griechische Art der Korruption soll durch eine neue Website angeregt werden. Auf Griechisch wird das Phänomen der Bestechung mit dem Begriff „Fakelaki“ umschrieben – wörtlich übersetzt: Umschlag (in dem sich ein Geldbetrag befindet). Auf der Website www.edosafakelaki.org, zu Deutsch: „Ich habe einen Umschlag überreicht“, können Griechen nun ihre Geschichten und Erlebnisse mit den „Fakelakia“ loswerden – Menschen, die bestochen haben, bestochen wurden oder sich geweigert haben, andere zu bestechen.
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In Thessaloniki, auf der Halbinsel Chalkidiki und in Serres  nahm die Polizei in einem Großeinsatz mit 250 Beamten in dieser Woche 53 Personen fest. Vorgeworfen werden ihnen Zinswucher, Erpressung und Betrug. In elf Jahren sollen sie damit mehr als eine Milliarde Euro ergaunert und die illegalen Einkünfte anschließend „gewaschen“ haben. Neun Verdächtige werden noch gesucht.Der Fischzug kann sich wahrlich sehen lassen: Unter den mutmaßlichen Mitgliedern von vier Banden sind der hohe Beamte der Steuerfahndung Thessaloniki Christos Papachatzis, der Fernsehjournalist und frühere Nachrichtenchef des Staatssenders ET3 Jorgos Feretis, zwei Banker und ein ehemaliger Bankangestellter, ein Polizeibeamter im Amt und einer im Ruhestand, ein Finanzbeamter, zwei Rechtsanwälte, mehrere stadtbekannte Unternehmer, ein Arzt, ein Schauspieler sowie ein Angestellter und ein ehemaliger, aus Serbien stammender Fußballer des lokalen Erstligisten PAOK.
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GRIECHENLAND/ATHEN. Rund 610 Mio. Euro pro Jahr kostet der griechischen Wirtschaft jedes Jahr die Korruption. Das errechnete die Nicht-Regierungs-Organisation Transparency International. Grundlange dafür ist eine vom Meinungsforschungs-Institut Public Issue durchgeführte Studie.
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Äußerst optimistisch zeigte sich der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias in seiner Neujahrsbotschaft. In seinem Amtssitz empfing er am 1. Januar Journalisten und hochrangige Politiker wie etwa Ministerpräsident Antonis Samaras, Finanzminister Jannis Stournaras und Oppositionschef Alexis Tsipras. Gegenüber der Presse sagte Papoulias, dass das laufende Jahr besser werde, als die vorherigen. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass Griechenland eine gute EU-Ratspräsidentschaft führen wird.
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