Paare, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind, sollen in Griechenland künftig dieselben Rechte haben wie verheiratete Paare. Dies sieht nach Informationen der Zeitung „To Ethnos“ (Montagsausgabe) ein Gesetzentwurf der griechischen Regierung vor.
Freigegeben in Chronik

Kurz nach Dienstagmitternacht hat das griechische Parlament die Möglichkeit einer Legalisierung von Lebenspartnerschaften für homosexuelle Paare abgesegnet. Mit „Ja“ gestimmt haben 194 der 300 Volksvertreter. Sie stammen überwiegend aus der Regierungspartei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA), der liberalen „To Potami“, der Zentrumsunion und der Demokratischen Allianz (PASOK/DIMAR). Auch 29 Abgeordnete der konservativen Nea Dimokratia (ND) haben für Lebenspartnerschaften homosexueller Paare votiert.
55 Parlamentarier aus den Reihen der ND, der faschistischen Chryssi Avgi, der kommunistischen KKE und des rechtspopulistischen Regierungspartners ANEL haben dagegen gestimmt. ANEL-Chef Panos Kammenos und 27 Abgeordnete der ND haben sich an der Abstimmung nicht beteiligt.

Freigegeben in Politik

Die Parlamentsvollversammlung will am Dienstagnachmittag über die Möglichkeit einer Lebenspartnerschaft auch für homosexuelle Paare entscheiden. Eine homosexuelle Ehe oder die Adoption von Kindern durch Paare des gleichen Geschlechtes ist aber auch in dieser Gesetzesnovelle nicht vorgesehen.

Freigegeben in Politik
Mittwoch, 27. November 2013 14:06

Mehr Rechte für Homosexuelle in Griechenland

Einen weiteren großen Schritt will Griechenland für die Gleichberechtigung homosexueller Paare gehen. Jetzt wird im Parlament eine Gesetzänderung eingebracht, die eine eingetragene Partnerschaft auch für Paare des gleichen Geschlechtes vorsieht. Wie die in Athen erscheinende Tageszeitung „Ta Nea“ berichtet, wird diese Änderung in eine bereits auf dem Tisch liegende Gesetzesnovelle zum Thema Antirassismus aufgenommen. Für diese Ergänzung setzen sich die sozialistische Regierungspartei PASOK, das radikale Linksbündnis (SYRIZA) und die Demokratischen Linken (DIMAR) ein. Als Grundlage für diese Entscheidung dient eine Verurteilung Griechenlands Anfang November durch den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Freigegeben in Chronik