Der Grieche Linos-Alexandros Sisilianos wurde zum neuen Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) gewählt.

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Donnerstag, 17. Januar 2019 14:38

Women's March 2019 in Athen

Der Women's March fand das erste Mal 2017 in Washington, D. C. als Reaktion auf die Amtseinführung Donald Trumps statt. Zuvor äußerte er sich in seinem Wahlkampf populistisch, rassistisch und frauenfeindlich, woraufhin eine Protestwelle in vielen Städten weltweit ausgelöst wurde.

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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Griechenland wegen der Anwendung des islamischen Rechtssystems (Scharia) verurteilt. Konkret geht es um den Fall der heute 68jährigen Mola Sali aus der nordgriechischen Stadt Kommotini. Sie gehört der muslimischen Gemeinde Thrakiens an. Sali hatte mit ihrem Ehemann vereinbart, dass im Todesfall eines der beiden Partner der eine den anderen beerben werde. Ein entsprechendes Testament hat das Ehepaar notariell unterzeichnet. 

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Am Dienstag hat die Homosexuellen-Gemeinde Griechenlands einen Marsch vom Syntagma-Platz vor dem Athener Parlament aus bis vor die US-Botschaft durchgeführt. Dort wurde an die Opfer des Angriffs auf den Gay-Club „Pulse“ im US-amerikanischen Orlando eine Schweigeminute abgehalten. Bei dem Anschlag waren am Wochenende 50 Personen ermordet und 53 verletzt worden.
Viele der Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen hielten bei der Kundgebung in Athen Regenbogen-Flaggen und Kerzen in ihren Händen. Gleichzeitig wollten sie damit gegen die Homophobie protestieren und daran erinnern, dass der Anschlag in Orlando auch ein „Anschlag gegen die Menschenrechte“ sei.

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Die Anzahl rassistisch motivierter Gewalttätigkeiten gegen Einwanderer und Flüchtlinge in Griechenland ist seit 2008 stark angestiegen. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hervor, der am Dienstag präsentiert wurde. Sie hat zwischen August 2009 und Mai 2012 59 betroffene Personen  befragt, darunter auch zwei zum Tatzeitpunkt schwangere Frauen. Der Bericht beklagt nicht nur die tatsächlichen Übergriffe, meist durch maskierte Gruppen junger Männer, sondern auch die Untätigkeit der Polizei. Nach Ansicht von HRW entmutige sie die Opfer nicht nur, Anzeige zu erstatten, sondern drohe ihnen auch mit Verhaftung wegen ihrer fehlenden Aufenthaltsgenehmigung, wenn sie auf einem Verfahren bestünden.
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