Am Sonntag wurde der griechische Nationalfeiertag gefeiert. Er symbolisiert den Beginn des Freiheitskampfes gegen die Fremdherrschaft der Osmanen am 25. März 1821. Aus diesem Anlass fanden im ganzen Land Schüler- und Militärparaden statt. Gleichzeitig meldete sich die politische Führungselite zu Wort.

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Am Samstag wurde in ganz Griechenland der Nationalfeiertag des 28. Oktobers gefeiert. In Thessaloniki fand aus diesem Anlass die traditionelle Militärparade statt. In den anderen Landesteilen wurde der Tag mit Schülerparaden geehrt.
Zu einem Vorfall, der Schlagzeilen machte, kam es im Dorf Emborio auf der Insel Santorin. Dort protestierte eine Gruppe von etwa zwanzig Bürgern gegen die Durchführung der Schülerparade. Augenzeugen zufolge handelte es sich um Anhänger der im Parlament vertretenen faschistischen Partei Chryssi Avgi. Sie haben sich dagegen verwahrt, dass eine aus Albanien stammende Schülerin während der Parade die griechische Flagge tragen sollte. Die 11-Jährige war als Schulbeste mit dieser Auszeichnung geehrt worden. Aufgrund des Protestes musste die Schülerparade in diesem Dorf schließlich annulliert werden.

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In ganz Griechenland wird am 28. Oktober der „Ochi-Tag“ gefeiert. „Ochi“ („Nein“) sagte 1940 der griechische Regierungschef General Ioannis Metaxas zu einem Ultimatum Mussolinis.

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Anlässlich des morgigen Nationalfeiertages hielten Schüler aus etwa 30 Schulen in Thessaloniki heute eine Parade ab. Diese war Auftakt für die morgige Militärparade in der nordgriechischen Metropole. Anwesend war der Bürgermeister der Stadt Jannis Boutaris, es fehlten aber sowohl Vertreter der Regierung als auch der Opposition. Die Paraden sollen generell an den Widerstand gegen die „Mächte aus dem Ausland“ und vor allem an das „Nein“ der Griechen an ein italienisches Ultimatum im Jahr 1940 erinnern. Den Tag nutzten aber auch einige Lehrer, um zu protestieren.
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Mit einer Schülerparade vor dem Parlament in Athen begannen am Montag die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 25. März (siehe Foto). Um eventuelle Zwischenfälle zu verhindern, waren über 2.000 Polizisten im Einsatz. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die große Militärparade.
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