Mit den Worten „gemeinsame Visionen“ und „Aufbau eines Infrastrukturnetzes auf dem Balkan“ lässt sich das Vierländertreffen am Dienstag zwischen Griechenland, Bulgarien, Serbien und Rumänien zusammenfassen.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras reiste am Freitag durch die nordgriechische Region Thrakien. Sein erster Zwischenstopp hat ihn in den Hafen von Alexandroupolis geführt; der „östlichsten größeren Stadt Griechenlands und damit der EU“ wie Tsipras nicht ohne Stolz feststellte. Hier hat er die Bedeutung des Hafens für Griechenland und für den gesamten Balkan hervorgehoben, weil „sich von hier die Energiewege der Zukunft kreuzen werden“. Gemeint hat er damit vor allem den Bau der Transadriatische Pipeline TAP, die Erdgas von Aserbaidschan über Georgien, die Türkei, Griechenland, Albanien und schließlich durch die Adria nach Italien und von dort aus weiter nach Westeuropa befördern soll. Des Weiteren wiederholte Tsipras die Pläne, eine Eisenbahnverbindung von Alexandroupolis nach Burgas am Schwarzen Meer zu bauen.

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In Sofia findet dieser Tage der dritte Hochrangige Kooperationsrat zwischen Griechenland und Bulgarien statt. Aus diesem Grund ist Ministerpräsident Tsipras am Montag in das Nachbarland gereist. Ziel ist der Ausbau der bilateralen Beziehungen. Im Fokus stehen Energiefragen.

Griechenland und Bulgarien suchen einen engeren Schulterschluss. Am Montag hat Ministerpräsident Alexis Tsipras Sofia einen offiziellen Besuch abgestattet. Er nahm teil an der feierlichen Eröffnung des „Dritten Hochrangigen Kooperationsrates“ beider Länder. In folgenden Bereichen wird eine engere Zusammenarbeit angestrebt: Energie, Politik, Wirtschaft, Infrastruktur sowie Verteidigung. Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos war bereits in der vorigen Woche im Nachbarland eingetroffen.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Dienstag in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki anlässlich des Beginns der Bauarbeiten der Transadriatischen Pipeline (TAP) an einer Festveranstaltung teilgenommen. Anwesend gewesen sind Politiker aus jenen Partnerstaaten, die am Projekt beteiligt sind: Albanien, Italien, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei.
In seiner Rede sprach Ministerpräsident Tsipras von einer „Neuen Ära für Griechenland“. Er brachte die „große Bedeutung“ des Projektes „sowohl für Griechenland als auch für die Region“ zum Ausdruck. Durch den Bau der TAP würde die „Energie-Charta Europas verändert“ und Griechenland werde zu einer Energie-Drehscheibe. Das griechische Regierungsoberhaupt zeigte sich optimistisch, dass durch die Realisierung der TAP noch weitere Investitionen ins Land geholt werden könnten.

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In einer Phase schwieriger politischer Entscheidungen und anhaltender wirtschaftlicher Depression konzentriert sich die Regierung darauf, positive Entwicklungen herauszustreichen. Am heutigen Dienstag reiste Ministerpräsident Alexis Tsipras vom Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) nach Thessaloniki, um dort feierlich die Unterschrift unter das Projekt der Trans-Adria-Pipeline (TAP) zu setzen. Damit soll Erdgas aus Aserbaidschan über die Türkei und Griechenland nach Italien und von dort aus in andere europäische Staaten transportiert werden.

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