Die Novartis-Affäre sorgt seit Jahresbeginn in Griechenland erneut für Schlagzeilen. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist einer der wichtigsten Zeugen in diesem Fall auf dem Athener internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ festgenommen worden; sein Pass wurde eingezogen.

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Über ihre Rolle in einem Korruptionsring in den Reihen der griechischen Justiz hat die Gattin des Staatssekretärs im Außenministerium, Christina Valinaki, ausgesagt. Valinaki soll in Ungereimtheiten der Kanzlei des sich in Untersuchungshaft befindlichen Sakis Kechaioglou verwickelt sein. Heftige Kritik übten die Medien an der Tatsache, dass die Aussage vor dem stellvertretenden Staatsanwalt des Areopags, Jorgos Sanidas, am Dienstag Abend erst zu ungewöhnlich später Stunde erfolgte. Valinaki soll das Büro des stellvertretenden Staatsanwaltes erst kurz nach Mitternacht durch die Garage des Gebäudes verlassen haben. Laut Staatsanwaltschaft sollte dadurch der Verleumdung und Erniedrigung der Rechtsanwältin durch die Medien vorgebeugt werden.
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