Mit 153 „Ja“-Stimmen konnte Ministerpräsident Alexis Tsipras am Freitag ein Vertrauensvotum im Parlament für sich entscheiden. Er erhielt die Stimmen der 145 Vertreter aus der eigenen Partei Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) sowie von Unabhängigen, die vor allem aus den Reihen des früheren Regierungspartners „Unabhängige Griechen“ stammen. Für Überraschung sorgte der aus der nordgriechischen Metropole Thessaloniki stammende Vertreter der Kleinpartei Zentrumsunion Jannis Saridis, der der Regierung ebenfalls das Vertrauen aussprach. Zuvor hatte er erklärt, dass er mit seiner Partei immer weniger Gemeinsamkeiten habe, diese aber dennoch weiterhin unterstützen wolle.

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Am Dienstag hat Ministerpräsident Tsipras mehrere finanzielle Maßnahmen der Öffentlichkeit bekannt gegeben, die dem Durchschnittsbürger zu Gute kommen sollen. Opposition und Beobachter kritisieren, dass er damit kurz vor den Europawahlen auf Stimmenfang gegangen sei.

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Montag, 04. Oktober 2004 03:00

Verkehrsplaner Athens wollen durchgreifen

Durchgreifende Maßnahmen in der Verkehrsplanung forderten Verkehrsexperten während eines Besuches bei Transportminister Michalis Liapis. Für PKW, die im Zentrum fahren, schlugen die Verkehrsexperten unter anderem die Einführung einer Mautgebühr vor.

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Aufgrund der hohen Temperaturen und der Trockenheit wird für heute für viele Landesteile erhöhte Waldbrandgefahr (Stufe 4) gemeldet. Betroffen davon sind etwa der Westen Attikas, die umliegenden Inseln sowie Böotien, Fokida in Zentralgriechenland und die Argolis. Des Weiteren Arkadien, Korinth, Ost-Achaia sowie Ost- und Süd-Lakonien auf der Peloponnes. Die Bürger werden dazu aufgerufen, jegliche Aktivitäten, die einen Brand auslösen könnten, zu vermeiden. Die Feuerwehr kann jederzeit unter der Nummer 199 angerufen werden.
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Griechenland/Athen. Die Deutsche Bundesregierung will Griechenland letztendlich doch eine wirtschaftliche Hilfe in Milliardenhöhe zukommen lassen. Medienberichten zufolge sollen von deutscher Seite etwa 8,4 Milliarden Euro nach Griechenland fließen, und das ab dem 19. Mai, so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Zu diesem Thema berieten sich der griechische Premierminister Jorgos Papandreou und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel während eines Telefongespräches am Montagabend.
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