Region in Westmakedonien bewirbt sich als Unesco-Geopark Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Meteora-Klöster in Thessalien, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Meteora-Klöster in Thessalien, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Die westmakedonischen Städte Grevena und Kozani wollen Mitglieder der Unesco-Geoparks werden. Eine entsprechende Entscheidung sollen Gutachter aus Japan und Ungarn treffen, die dieser Tage die Region besuchen. Genannt werden soll dieser Park „Geopark Tithyios“.
Er liegt u. a. am Berg Bourino; hier gibt es sichtbare Spuren der Kollision der afrikanischen mit der eurasischen Kontinentalplatten. In der Gegend Milia bei Grevena wurden zudem versteinerte Fossilien von Mammuts ausgegraben;

ihr Alter wird auf 30 Millionen Jahren geschätzt. Außerdem werden im Paläontologischen Museum von Siatista versteinerte Muscheln etwa aus dem gleichen Zeitalter ausgestellt. Letztendlich gibt es in der westmakedonischen Region Gesteine des Superkontinentes Pangäa, der vor etwa 350 bis 400 Millionen Jahren existierte.
Die Ergebnisse der Gutachter sollen im September bekannt gegeben werden. Dann findet der achte Kongress der Unesco zu den Geoparks in Italien statt.
In Griechenland gibt es bereits fünf Regionen, die Mitglieder der Unesco-Geoparks sind. Darunter sind der versteinerte Wald von Sigri auf Lesbos, der Psiloritis Park auf Kreta, der Nationalpark Chelmos-Voraikos auf der Peloponnes und der Nationalwald von Vikos-Aos im Epirus. 2015 wurde auch der Nationalpark von Sitia auf Kreta in die Familie der Unesco-Geoparks aufgenommen. Hier gibt es außerordentlich viele Zugvögel; viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. (Griechenland Zeitung / eh)



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