Am Montag (15.6.) fiel der offizielle Startschuss für den Beginn der diesjährigen Tourismussaison in Griechenland. Zum ersten Mal landeten auf den Flughäfen der beiden größten Städte des Landes – Athen und Thessaloniki – Flugzeuge aus dem Ausland, ohne dass sich die Passagiere in eine zweiwöchige Quarantäne begeben mussten. Unter den knapp 30 „sicheren Herkunftsländern“ sind auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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Die Gründung einer neuen linken Partei kündigte der frühere Vorsitzende der Radikalen Linken (SYN), Alekos Alavanos, am Donnerstag an. Die neue politische Formation soll den Namen „Plan B“ erhalten. Der politische Schwerpunkt soll auf einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone gelegt werden. Nach Ansicht des Parteigründers sei der „Austritt aus dem Euro die notwendige Voraussetzung für die Rettung und den wirtschaftlichen Wiederaufbau“ des Landes. Weiterhin forderte der Linkspolitiker einen sofortigen Stopp bei der Rückzahlung der Schulden Griechenlands, eine Verstaatlichung der Banken und den Aufbau eines Sozialstaates.
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Die Linksallianz Syriza will bereits in der kommenden Woche in den Wahlkampf treten. Bereits an diesem Wochenende sollen die Möglichkeiten einer neuen „Koalitionspolitik“ und weitere Aktionen der Partei besprochen werden. Außerdem wollen die Linken eine „politische und gesellschaftliche Bewegung“ ins Leben rufen. Ziel dieser Bewegung soll es sein, die Regierung unter Loukas Papadimos zu stürzen und vorverlegte Parlamentswahlen herbeizuführen. In den Meinungsumfragen gewinnen die Linken Parteien immer mehr an Kraft.
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Griechenland / Athen. „Das Memorandum muss fallen. Es stellt keine Lösung dar, sondern ist eine brutale und zynische Plünderung der Gesellschaft “. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende des Radikalen Linksbündnisses SYRIZA, Alexis Tsipras,  bei einer Veranstaltung der Jugendorganisation der Partei in der kretischen Stadt Chania. Er bezog sich dabei auf die Verpflichtungen Griechenlands gegenüber der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds, um Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu erhalten.
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