Nach mehr als drei Jahren fruchtloser Ausschreibungen und Gesprächen mit Investoren setzte die Privatisierungsbehörde TAIPED nun einen endgültigen Schlussstrich unter den Verkauf des Erdgasnetzbetreibers DESFA. Die Privatisierung des Unternehmens beginnt somit von vorne.

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Der für Energiefragen in seiner Partei zuständige Parlamentarier der konservativen Opposition ND, Kostas Skrekas, wirft dem Präsidenten und Geschäftsführer der Nationalen Erdgasverwaltungsgesellschaft (DESFA) Sotiris Nikas vor, sich indirekt knapp 100.000 Euro unter die Finger gerissen zu haben. Ende letzten Jahres habe sich Nikas dieser Anschuldigung zufolge selbst befördert bzw. in eine höhere Gehaltsstufe eingestuft. Kurz darauf habe er einen Rentenantrag gestellt.

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Die Privatisierung von 66 Prozent der Aktien der Nationalen Erdgasverwaltungsgesellschaft (DESFA) ist in dieser Woche gescheitert. Die Verhandlungen über den Verkauf eines Teils der Aktien der DESFA an das aserbaidschanische Unternehmen Socar liefen bereits seit 2013. Letztendlich hatte man sich darauf geeinigt, dass die Socar 49 Prozent der DESFA und die italienische SNAM weitere 17 Prozent übernehmen sollte. Insgesamt sollten sie dafür 400 Millionen Euro zahlen.

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Es zeichnet sich ein Rückschlag bei der Privatisierung des Erdgasunternehmens DESFA ab. Energie- und Umweltminister Skourletis sieht hinter den Entwicklungen wirtschaftliche Probleme Aserbaidschans. Dennoch zeigt sich die griechische Seite optimistisch, dass die anvisierten Privatisierungseinnahmen in diesem Jahr erreicht werden.

Die griechische Privatisierungspolitik steht kurz vor einem Rückschlag. Die Privatisierung von 66 % der Erdgasverwaltungsgesellschaft DESFA, die an das aserbaidschanische Unternehmen Socar abgegeben werden sollten, ist in dieser Woche ins Stocken geraten. Hintergrund ist eine Gesetzesnovelle des griechischen Umweltministeriums.

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„Russischer Salat“. So kommentierte die auflagenstärkste griechische Tageszeitung „Ta Nea“ das Scheitern der Privatisierung der staatlichen Erdgasgesellschaft DEPA in ihrer Ausgabe am Dienstag. Favorit für die Übernahme war der russische Gasmagnat Gazprom, der schlussendlich zu Ablauf der Angebotsfrist am Montag keine Offerte unterbreitete. Presseinformationen zufolge hatte der Gaskonzern inoffiziell 900 Millionen Euro geboten. Zuvor war ein anderes russisches Unternehmen auch aus dem Wettbewerb um die staatliche Erdgasverwaltungsgesellschaft DESFA ausgeschieden.
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