Das Landeshöchstgericht, der Areopag, hat beantragt, dass man dubiöse Immobilienverkäufe an chinesische Investoren untersuchen müsse. Es geht um Geldanlagen in einer Gesamthöhe von insgesamt 40 bis 50 Millionen Euro.

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Griechenland / Athen. Die zwei Staatsanwälte, die zur Immobilienaffäre des Vatopedi-Klosters ermittelten, reichten am Dienstag ihren Rücktritt ein. Anlass für den Rücktritt war, dass der Vorsitzende der Staatsanwälte, Kyriakos Karoutsos, einen dritten Verantwortlichen für die Bearbeitung der Angelegenheit einsetzen wollte. Seinen Angaben zufolge sollte dadurch das Ermittlungsverfahren schneller vorangetrieben werden. Justizminister Sotiris Hatzigakis lehnte die beiden Rücktrittsgesuche ab.
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Griechenland / Athen. In schriftlicher Form wird der frühere Premierminister Kostas Karamanlis der mit der Aufklärung der Vatopedi-Affäre beauftragten parlamentarischen Untersuchungskommission in der kommenden Woche eine Stellungnahme zukommen lassen. Diese Entscheidung teilte Karamanlis heute dem Vorsitzenden der Untersuchungskommission, Dimitris Tsironis, mit. Letzterer stellte gegenüber der Presse fest, dass man darauf gehofft habe, dass Karamanlis persönliche erscheinen werde, letztlich werde man aber „einen früheren Premierminister nicht mit Gewalt vorladen“. Aus dem Lager der Nea Dimokratia, deren Vorsitzender Karamanlis bis Ende November war, hatte man wiederholt damit argumentiert, dass es völlig abwegig sei, den früheren Premier um eine Aussage zu bitten.
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Griechenland / Athen. Eine Kaution in Höhe von 300.000 Euro soll der einstige Mitarbeiter des früheren Premierministers Kostas Karamanlis, Jannis Aggelou, der in der Immobilienaffäre des Klosters Athos auf dem Heiligen Berg Athos verwickelt sein soll, hinterlegen. Das entschied die für die Aufklärung der Vatopedi-Affäre zuständige Richterin. Vorgeworfen wird Angelou Anstiftung zur Veruntreuung.
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Griechenland / Athen. Die Untersuchungskommission zur Aufklärung der Immobilienaffäre des Klosters Vatopedi auf dem heiligen Berg Athos wird am heutigen Montag ihre Arbeit aufnehmen. Am morgigen Dienstag wird die Kommission zur Aufklärung der Siemens-Affäre mit ihrer Tätigkeit beginnen. Heute Nachmittag werden die Vorsitzenden aller Parlamentsparteien im Parlament Beratungen zum Thema der Bekämpfung der Korruption führen.
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