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Die griechische Regierung will sich ab diesem Sommer auf ein „gerechtes Wachstum“ konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen vor allem Investitionen in die Infrastruktur. Ausschlaggebend für die Bekanntgabe dieser Pläne ist die erfolgte offizielle Genehmigung der Auszahlung einer Kreditrate in Höhe von 7,5 Milliarden Euro.

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hat am Donnerstag auch formell die Auszahlung einer 7,5 Milliarden Euro Rate an Griechenland abgesegnet. Das Geld soll voraussichtlich am kommenden Montag nach Athen überwiesen werden. Ein großer Teil davon soll zur Bedienung der öffentlichen Schulden aufgewendet werden. Auch Privatpersonen und Firmen, denen der Staat Geld schuldet, sollen einen entsprechenden Teil von dieser Tranche erhalten.
Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem erklärte nach der ESM-Sitzung in Luxemburg, dass sich Athen an seine Verbindlichkeiten gehalten habe. Nur vier „sehr kleine“ Fragen seien noch offen, die aber in naher Zukunft gelöst werden könnten. In den kommenden Monaten sollen weitere 2,8 Milliarden Euro an Athen ausgezahlt werden.

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Athen soll schon bald mit der Hafenstadt Patras durch ein neues Eisenbahnnetz verbunden sein. In dieser Woche wurde ein entsprechender Vertrag mit dem griechischen Bauunternehmen METKA und der Griechischen Bahn (OSE) unterzeichnet, der den Bau der Trasse zwischen Kiato und Rododafni in der nördlichen Peloponnes betrifft. Das Gesamtbudget beläuft sich auf 273 Millionen Euro, METKA hat einen Rabatt in Höhe von 17,24 % angeboten. Die Strecke hat eine Länge von etwa 70 Kilometern. Finanziert wird das Werk aus europäischen Fördergeldern und nationalen Mitteln.
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Montag, 15. September 2014 16:45

Neue Verkehrsführung am Hafen von Piräus P

Wegen des Baubeginns am U-Bahnhof „Piräus-Hafen“ der Linie 3 wird der Verkehr auf der Straße Akti Kallimassioti zwischen dem Hafenbecken und den bestehenden Bahnhöfen von Linie 1 und Vorortbahn ab morgen, Dienstag, neu geführt. Die von Drapetsona und dem westlichen Teil des Hafens in Richtung Piräus-Zentrum fahrenden Fahrzeuge werden zweispurig näher am Hafenbecken vorbeigeleitet. In die andere Richtung bleibt die Verkehrsführung wie gehabt. Die Fußgängerbrücke vom bestehenden Bahnhof der Linie 1 zum Hafen wird außer Betrieb genommen. Bei den Buslinien gibt es keine Veränderungen.
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Dienstag, 09. September 2014 13:35

Zwei neue Mautstationen in Zentralgriechenland TT

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden in Zentralgriechenland zwei neue Mautstationen eingeweiht: bei Molos und bei Bralos. Letzteres liegt nahe den Thermopylen, wo im Jahr 480 vor Christus, vermutlich sogar zwischen dem 8. und 10. September (man feiert quasi einen Jahrestag), die sagenhafte Schlacht zwischen den Persern und etwa 1.000 verbliebenen Griechen stattgefunden hatte.
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Der Betreiber der Athener Elektrobahn ISAP (Linie 1 des Metronetzes) plant nach Angaben der Zeitung „Ta Nea“ vom Donnerstag einen Abzweig von der Stammlinie zum Athener Küstenvorort Paläo Faliro. Die neue Strecke soll am Bahnhof Petralona der bestehenden Linie Piräus-Kifissia abzweigen und unterirdisch quer durch den Stadtteil Kallithea und unter der Syngrou Avenue bis zur Küste am Trocadero-Jachthafen führen. Dabei soll sie unter anderem an dem im Bau befindlichen Kulturpark der Niarchos-Stiftung mit der neuen Oper und der Nationalbibliothek halten. Am Kirchlein Agia Skepi soll es eine Umsteigemöglichkeit zur bestehenden Straßenbahn geben. Allerdings handelt es sich hier lediglich um Planspiele.
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