Eine schlechte Nachricht vermittelte der Gouverneur der Bank von Griechenland, Jannis Stournaras, am Dienstag. Während einer Veranstaltung zum Thema „Investitionen“ vertrat er die Ansicht, dass das mit den internationalen Geldgebern vereinbarte Ziel, einen Primärüberschuss (vor Zinszahlungen) in Höhe von 3,5 Prozent zu erreichen, in diesem Jahr verfehlt werde. Auf Basis der vorliegenden Zahlen bezifferte der Zentralbanker diesen Überschuss auf lediglich 2,9 Prozent, was einem Haushaltsloch von 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro entspreche. Verantwortlich dafür seien finanzielle Maßnahmen, die die Regierung am 15. Mai durch das Parlament gebracht hatte. Beinhaltet sind etwa die Auszahlung einer dreizehnten Rente sowie die Senkung der Mehrwertsteuer in verschiedenen Bereichen. Eine ähnliche Einschätzung hatte zuvor bereits die EU-Kommission zum Ausdruck gebracht. (Griechenland Zeitung / jh)

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Im vergangenen Jahr kamen 33 Millionen Touristen nach Griechenland. Das bedeutet ein Plus von etwa 10 % gegenüber 2017. Etwa zwei von drei Besuchern waren Staatsbürger der Europäischen Union (64,7 %). Ein gutes Viertel (26,4 %) aller Griechenlandreisenden kam aus Nicht-EU-Ländern. Urlaubsnation Nr. 1 für die Hellenen sind und bleiben die Deutschen (4,38 Mio.), darauf folgen die Engländer (2,94 Mio.) Diese Zahlen gab die Bank von Griechenland in diesen Tagen bekannt.

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Die in eine akute Führungskrise geratene National Bank (NBG), Griechenlands größtes Kreditinstitut, sieht sich auf dem Weg der Genesung. Das zumindest behauptete das Unternehmen in seinen letzten, in der vergangenen Woche veröffentlichten Quartalsergebnissen.
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Mittwoch, 20. Oktober 2004 03:00

Warnung der Griechischen Zentralbank

Beunruhigt über die Inflation, die Investitionen und die Konkurrenz-Fähigkeit der griechischen Wirtschaft zeigte sich der Direktor der Griechischen Zentralbank, Nikos Gargánas.

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Die gute Tourismus-Saison setzte sich auch im September fort. Das belegen die von der Zentralbank veröffentlichten Angaben der Zahlungsbilanz. Die Tourismus-Einnahmen beliefen sich im Vergleich zu 2,06 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auf 2,28 Mrd. Euro. Der Fremdenverkehr blickt somit auf eine blendende Saison zurück.

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