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Nachdem er vor wenigen Tagen unbeabsichtigt die griechische Grenze bei Kastanies am Evros mit einem Bagger überquert hatte, war ein Gemeindeangestellter aus Edirne (griech.: Adrianoupolis)  festgenommen worden. Bereits am Tag darauf wurde er allerdings auf Bewährung und nach Zahlung von 1.500 Euro Strafe wieder freigelassen.

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Ein 29-jähriger Schwede bosnischer Herkunft und ein 20-jähriger Jemenit, die von der griechischen Polizei als mutmaßliche Dschihadisten festgenommen wurden, gaben an, lediglich als Touristen unterwegs gewesen zu sein. In dieser Eigenschaft hätten sie den Ort Peplos im Tal des Evros-Flusses nahe der griechisch-türkischen Grenze besuchen wollen. Griechischen Presseberichten zufolge dürften sie diesen Ort allerdings eher deshalb gewählt haben, weil er am nächsten am Grenzübergang Kipi liegt. Sie hätten sich bei der Überlandbusgesellschaft extra danach erkundigt, heißt es. Peplos an sich ist ein eher trostloses modernes griechisches Betondorf ohne besonderen Reiz und ohne Sehenswürdigkeiten.

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siehe dazu auch folgenden BeitragDie Lage am Grenzübergang Idomeni zwischen Griechenland und der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) wird immer angespannter. Am Freitagmorgen kam es zum wiederholten Mal zu Auseinandersetzungen zwischen Migranten und der Polizei des Nachbarlandes. Erstere versuchten, ohne Genehmigung die Grenze zu passieren. Daran wurden sie von Kräften der FYROM-Polizei gehindert. Als Protest warfen die Flüchtlinge Steine auf die Beamten. Die griechische Polizei versuchte ihrerseits, die Migranten auf griechisches Territorium abzudrängen.

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Der Umgang des griechischen Staates mit Asylbewerbern und Flüchtlingen steht erneut im Fadenkreuz internationaler Kritik. Nur wenige Tage nach der äußerst harten Kritik der Organisation „Pro Asyl“ am Umgang mit Flüchtlingen an den griechischen Grenzen, kam offizielle Kritik von der Kommission an den Asylpraktiken des Landes. Auf eine Frage nach den Zuständen in den Asyllagern in Griechenland sagte der Sprecher von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström, Michele Cercone, dass die in Griechenland praktizierte Haft für Asylbewerber gegen die EU-Regeln verstoße. Asylbewerber dürften nur in außergewöhnlichen Fällen festgehalten werden, in Griechenland aber kämen illegale Grenzgänger oftmals unterschiedslos in Haft.Doch auch an der griechischen Abschiebepraxis übte Cercone indirekt Kritik.
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Montag, 03. Januar 2011 16:48

Sperrzaun an der Grenze zur Türkei TT

Griechenland / Athen. Griechenland wird an ihrer nordöstlichen Grenze zur Türkei einen 12,6 Kilometer langen Speerzaun errichten, außerdem soll die griechische Küstenwache modernisiert und aufgerüstet werden. Bürgerschutzminister Christos Papoutsis begründete das mit den Worten, dass das Land die „Grenze der Belastbarkeit", was illegale Flüchtlinge betreffe, überschritten habe. Gegenüber der griechischen Nachrichtenagentur APE erklärte er, dass nur jene in Griechenland bleiben dürften, die dazu das Recht hätten. Auf scharfe Kritik stießen die Pläne Athens bei Amnesty International aber auch bei der Oppositionspartei Nea Dimokratia.
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