Handgreiflichkeiten in überfülltem Aufnahmezentrum auf Lesbos

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Aufnahme- und Registrierungszentrum für Asylsuchende bei Moria auf der Insel Lesbos. Damals hatte der frühere Finanzminister Janis Varoufakis, Gründer der Partei MeRA25, hier einen Besuch abgestattet. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Aufnahme- und Registrierungszentrum für Asylsuchende bei Moria auf der Insel Lesbos. Damals hatte der frühere Finanzminister Janis Varoufakis, Gründer der Partei MeRA25, hier einen Besuch abgestattet.

Im Aufnahme- und Registrierungszentrum für Asylsuchende bei Moria auf der Insel Lesbos ist es Montagnacht zu Auseinandersetzungen zwischen Asylsuchenden gekommen.

Es wurden 12 Personen verletzt; 19 Personen wurden festgekommen. Fünf Zelte wurden in Brand gesetzt.
Ausschlaggebend für die Tumulte sollen Augenzeugen zufolge Differenzen zwischen zwei Familien gewesen sein. Die Auseinandersetzungen haben offenbar zwischen Staatsbürgern aus Afghanistan und arabischsprachigen Menschen stattgefunden.
Auf Lesbos leben derzeit 9.500 Asylsuchende. Die tatsächliche Aufnahmekapazität liegt bei nur 4.100 Unterkünften. Viele der Betreffenden verbleiben auf dem Ägäis-Eiland länger als sechs Monate, bis ihr Asylantrag bearbeitet worden ist. (Griechenland Zeitung / eh)



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