Proteste in Athen in Erinnerung an ermordeten Schüler durch Polizisten

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand am 6. Dezember 2018 im Anschluss einer Demonstration zu Gedenken an die Ermordung des damals 15-jährigen Schülers Alexandros Grigoropoulos vor elf Jahren. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand am 6. Dezember 2018 im Anschluss einer Demonstration zu Gedenken an die Ermordung des damals 15-jährigen Schülers Alexandros Grigoropoulos vor elf Jahren.

Die Polizei in Athen geht in Alarmbereitschaft. Am Freitag, dem 6. Dezember, jährt sich zum elften Mal der Tag, an dem der damals 15-jährige Schüler Alexandros Grigoropoulos von einem Polizisten im Athener Stadtteil Exarchia mit einer Dienstwaffe ermordet worden war.

Während sich anarchistische Gruppierungen und Schüler zu Demonstrationen und Gedenkaktionen vorbereiten, rüsten sich auch die Ordnungshüter. Rund 4.000 Polizisten werden im Athener Zentrum im Einsatz sein. Sie werden einem ähnlichen Plan folgen, wie sie ihn für den diesjährigen 17. November, zum Gedenken an einen Studentenaufstand, ausgearbeitet hatten, um größere Unruhen zu vermeiden. Am Abend des Freitags werden aus Sicherheitsgründen voraussichtlich größere Teile des Zentrums der griechischen Hauptstadt für den Verkehr gesperrt sein. In der Vergangenheit war es zum Todestag des ermordeten Schülers immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. (Griechenland Zeitung / eh)

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