Unwetterprobleme durch starke Regenfälle Griechenland

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Wochenende bei Argos auf der Peloponnes. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Wochenende bei Argos auf der Peloponnes.

Während am Wochenende in großen Teilen Mitteleuropas die Sonne schien, blieb es in Griechenland regnerisch und kalt. Am Montag (6.4.) mussten viele Schiffe vor Anker bleiben: Die Winde erreichten in der Ägäis teilweise eine Stärke von bis zu zehn.

Nicht auslaufen durfte etwa ein Schiff von Piräus aus in Richtung Kykladen. Vor Anker blieb auch die Fähre zwischen Elefsina und Salamis. Im attischen Lavrion legte das Passagierschiff in Richtung Kea nicht ab. Lahm gelegt war am Montag auch der Schiffsverkehr zwischen Alexandroupolis und Samothraki in Nordgriechenland sowie zwischen Rion und Antirion am Golf von Korinth. Weitere Schneefälle werden unterdessen in den Bergen Nord- und Mittelgriechenlands erwartet, die sich bis in die Gebirge Attikas ziehen können. In Sithonia auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki wurden Straßen und Kellerwohnungen überschwemmt. In der Nähe von Thessaloniki musste die Feuerwehr zwei Frauen aus ihrem Pick-up befreien, die versucht hatten, mit dem Fahrzeug einen Winterfluss zu durchqueren. Überschwemmungen gab es auch auf Euböa. Auf Skiathos, Skopelos und im südlichen Pilion musste der Notstand ausgerufen werden. (Griechenland Zeitung / eh)

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