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Nordgriechische Apotheken leiden unter Antibiotikamangel Tagesthema

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Archivfoto ©pixabay Archivfoto ©pixabay

Wegen wiederholter Todesfälle von Kindern in Krankenhäusern Nordgriechenlands in Zusammenhang mit Streptokokken sind Eltern und Beschäftigte im Gesundheitsbereich alarmiert. Zuletzt starb vor ungefähr zehn Tagen ein siebenjähriger Junge aus Imathia in einem Krankenhaus in Thessaloniki.

Die Ärzte diagnostizierten als Todesursache Streptokokken. Die Apotheken der nordgriechischen Metropole klagen unterdessen über Engpässe bei den beiden Antibiotika, die von Kinderärzten zur Bekämpfung dieser Krankheit eingesetzt werden. Es werde in nächster Zeit schwer für Eltern sein, sich mit Penicillin oder Amoxicillin zu versorgen – beides Antibiotika, die zur Behandlung von Streptokokken empfohlen werden.

Dionysios Evgenidis, der Präsident der Pharmazeutischen Vereinigung Thessalonikis, stellte etwa gegenüber dem Webportal GRTimes fest, dass es auch eine erhöhte Nachfrage nach „Strep-Tests“ gebe, mit denen Streptokokken in Apotheken nachgewiesen werden können. Evgenidis empfiehlt besorgten Eltern allgemein, zuerst in den Apotheken anzurufen, um sich der Verfügbarkeit der gewünschten Antibiotika zu vergewissern.

(GZmf)

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