Der Winter nimmt Griechenland in diesen Tagen auf seine Art in die Zange. In der Ägäis wehen am Mittwoch (21.1.) stürmische Winde, die eine Stärke von bis zu neun erreichen.
Aus diesem Grund bleiben viele Schiffe in den Häfen vor Anker. Davon betroffen sind etwa die attischen Häfen Piräus, Lavrion und Rafina. Ähnlich sieht die Situation für die Routen zwischen Agia Marina und Nea Styra, zwischen Rio und Antirrio und zwischen Kavala und Prinos aus. Zudem legen keine Schiffe von Volos in Richtung der Sporaden ab. Beeinträchtigt sind auch die Strecken zwischen Igoumenitsa, Lefkimi und Korfu als auch die von Kyllini nach Zakynthos und Kefalonia.
Passagiere, die heute eine Reise mit dem Schiff geplant haben, sollten sich vor der Abfahrt bei den örtlichen Hafenämtern oder den Reiseagenturen, wo sie gebucht haben, über mögliche Fahrplanänderungen informieren.
Unterdessen sollen am Dienstag dem staatlichen Fernseh- und Radiosender ERT zufolge in der Gegend Romanos in Achaia auf der Peloponnes die Winde eine Stärke von zwölf auf der Beaufortskala erreicht haben; das ist mit einem Orkan zu vergleichen. Im Golf von Patras – auch diese Stadt liegt in Achaia – haben die Winde eine Stärke von bis zu elf erreicht. Der Schiffsverkehr mit dem Festland fiel aus. Auch der Verkehr auf der Brücke zwischen Rio und Antirrio konnte nur eingeschränkt durchgeführt werden: leichte Fahrzeuge durften diese am Dienstag nicht überqueren; alle anderen Fahrzeuge fuhren aus Sicherheitsgründen im Schritttempo.
In Attika wiederum, wo sich auch die Hauptstadt Athen befindet, blieben wegen zu erwartender starker Regenfälle die Schulen geschlossen. (Griechenland Zeitung / eh)