Der 19. Mai ist für die Pontosgriechen ein wichtiger Gedenktag, denn an diesem Tag im Jahr 1919 begann die dritte und abschließende Phase der Vernichtung und dauerhaften Vertreibung der griechisch-orthodoxen Bevölkerung aus der Schwarzmeerregion (Pontos) und Kleinasien.

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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde das Gebäude des griechischen Parlaments in den Farben rot und schwarz beleuchtet. Damit sollte des Genozids an den Pontosgriechen (1914-1923) gedacht werden; der 19. Mai ist der Tag der Erinnerung an die Ermordung von 353.000 Griechen, die an der türkischen Schwarzmeerküste siedelten, durch die sogenannten „Jungtürken“ im zerfallenden Osmanischen Reich.

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Freitag, 17. Mai 2019 17:43

19. Mai: Gedenktag der Pontier

Am heutigen 19. Mai wird u. a. in Griechenland des Genozids an den Pontiern gedacht. Die Pontier wurden um 1920 aus ihrer Heimat am Schwarzen Meer vertrieben und zwangsdeportiert, vor allem 1923 im Zuge des Bevölkerungsaustauschs zwischen Griechenland und der Türkei.

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In aller Öffentlichkeit wurde der Bürgermeister der nordgriechischen Metropole Thessaloniki, Jannis Boutaris, am Samstag überfallen und körperlich heftig attackiert. Der angesehene Kommunal-Politiker musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Aus vorbeugenden Gründen musste er dort auch die Nacht verbringen.

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Am 19. Mai wird jährlich der Opfer des Völkermordes an den Pontos-Griechen (1916-1923) gedacht. Sowohl in Deutschland als auch in Griechenland wird es zahlreiche Gedenkfeiern geben.

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