Login RSS
Für geteilte Meinungen sowohl auf Zypern als auch in Athen sorgte der jüngste Deal, auf den sich Brüssel und Nikosia in der Nacht von Sonntag auf Montag einigen konnte. Die einen sehen darin einen Ausweg für das hoch verschuldete Land, die anderen einen Ausverkauf der Mittelmeerinsel. Der Präsident Zyperns Nikos Anastasiadis forderte seine Landsleute in einer dramatischen Botschaft an die Nation dazu auf, die Krise als Chance zu betrachten, um das Land neu aufzubauen. Er verstehe den Zorn der Bürger, die durch die Entscheidung der Eurogruppe tiefe Einschnitte hinnehmen müssten. Gleichzeitig kündigte er ein Verfahren an, um die Schuldigen für die Lage zur Verantwortung zu ziehen.
Freigegeben in Politik
Chania/ Griechenland. Ein Pärchen aus Polen konnte am Wochenende per Hubschrauber aus einer Höhe von etwa 2.100 Metern aus den Weißen Bergen (Lefka Ori) auf Kreta gerettet werden. Die Frau hatte sich während einer Klettertour das Bein verletzt und konnte nicht ohne Hilfe absteigen. Zu der Rettungsaktion kam es, weil die Touristen per Handy den Notruf wählen konnten.
Freigegeben in Chronik
40 Banken haben bisher Interesse gezeigt, sich an den Austausch griechischer Anleihen bis 2020 zu beteiligen. Das sind 50 % der Gesamtbeteiligung und entspricht einen Wert von 70 Mrd. Euro. Athen hatte ursprünglich 90 % bzw. 135 Mrd.
Freigegeben in Wirtschaft
Belgien / Brüssel. Der neue Premier Tschechiens, Petr Necas, kündigte in einem Interview mit dem österreichischen „Kurier“, an, dass sich sein Land nicht an dem EU-Rettungsplan für Griechenland beteiligen werde. Für Prag sei die derzeitige Delegierung finanzieller Kompetenzen von nationaler Ebene auf die EU – wie im Falle Athens – nicht akzeptabel. Eine ähnliche Haltung vertritt auch Slowakien. EU-Währungskommissar Olli Rehn kritisierte am Mittwoch die Haltung Bratislavas.
Freigegeben in Wirtschaft
Dienstag, 06. Dezember 2011 14:31

USA sagen Griechenland Unterstützung zu P

Die USA werden Griechenland mit allen Mitteln unterstützen. Diese Zusage gab US-Vizepräsident Joe Biden während eines offiziellen Besuches in Athen, der am Sonntagabend begann. Am Montag traf er sich sowohl mit dem Staatspräsidenten Karolos Papoulias als auch mit Premierminister Loukas Papadimos. Dabei erklärte Biden, dass sein Land solidarisch an der Seite Griechenlands stehe. Optimistisch fügte er hinzu, dass Griechenland in einem Jahr „mit viel Arbeit und ein weinig Glück“ eine bessere Position als derzeit einnehmen werde und dass die Krise dann überstanden sei.
Freigegeben in Chronik
Seite 2 von 2

 Warenkorb