Vertreter der Inseln Lesbos, Chios und Samos führen am Dienstagmittag im Zentrum Athens eine Demonstration durch. Treffpunkt ist das Migrationsministerium am Klafthmonos-Platz. Ihr Hauptmotto lautet: „Keine eingesperrten Menschen, keine verzweifelten Insulaner“. Damit wollen sie daran erinnern, dass auf den Inseln der Ägäis mehr als 15.000 Asylsuchende untergebracht sind. Allein auf Lesbos leben derzeit mehr als 8.000 von ihnen, auf Chios 2.600 und auf Samos weitere 2.200. Weitere 2.000 Immigranten halten sich auf Leros und Kos auf.

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Auf den Inseln Samos und Lesbos haben unter Asylsuchenden psychische Erkrankungen drastisch zugenommen. Das beklagen Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF). Die Rede ist von einem „psychosozialen Notstand unter Asylsuchenden“. Mitverantwortlich dafür seien Griechenland und die EU. Die Teams der Organisation auf Lesbos und Samos behandeln immer häufiger Patienten, die Selbstmordversuche oder Selbstverletzungen unternommen oder psychotische Episoden durchlebt haben.

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Die Schwarz Foundation ist darauf bedacht, seine Künstler für das „Samos Young Artists Festival“ (7. bis zum 13. August) sorgfältig auszuwählen, sodass ein qualitativ künstlerisches Programm geboten werden kann – Klassik, Jazz, Folklore, Gitarre und Percussion bis hin zur Weltmusik. Es ist Tradition des Festivals, neben internationalen Künstlern griechische und türkische Musiker einzuladen.
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Am 7. August startet das Samos Young Artists Festival. Viele junge sowie internationale Künstler finden ihren Weg auf die Bühne. Das Gitarrenduo „Café del Mundo“ tritt am Freitag, dem 11. August, auf und möchte mit seiner Leidenschaft für den Flamenco überzeugen. Wir stellen euch das Duo kurz vor!
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Mittwoch, 19. Juli 2017 14:43

Samos Young Artists Festival

Das „Samos Young Artists Festival“ geht in die achte Runde. Das Musikfestival, organisiert von der Schwarz Foundation aus München, möchte die Grenze zwischen Stilen, Genres und Menschen abschaffen und stattdessen eine Verbindung aufbauen. In Zeiten eines zunehmenden nationalistischen Denkens spielt vor allem das Zusammenbringen verschiedener Kulturen durch die Musik eine große Rolle. Aus diesem Grund versammeln sich im Zeitraum von 7. bis zum 13. August junge Künstler aus unterschiedlichen Nationen, um gemeinsam bei diesem Festival aufzutreten.
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