Zehn Millionen Euro muss Griechenland nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes dafür zahlen, dass es in Teilen des mittlerweile hochverstädterten Gebietes Ostattika keine Kanalisation und kein Klärwerk gibt. Weitere 3,64 Millionen Euro wird das pleitebedrohte Land für jedes zusätzliche halbe Jahr zahlen müssen, wo der Bau der Kanalisation sich verzögert. Diese Bußgelder sinken je nach dem Stand der Umsetzung des Urteils.

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Montag, 10. Januar 2011 15:31

Falschparker aufgepasst! P

Griechenland / Athen. Schluss ist seit Montag mit der wahlkampfbedingten „Lockerheit“ und der „Festtagstoleranz“ auf Athens Straßen. Nach Informationen aus dem Rathaus will der neue Bürgermeister Jorgos Kaminis hart durchgreifen und zugeparkte Bürgersteige, Fußgängerzonen und Behindertenrampen nicht mehr dulden.
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Der Vorsitzende der Partei „Unabhängige Griechen“ Panos Kammenos wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verurteilt. Seine Angaben über die „Kreditausfall-Swap“, die er im Jahre 2009 tätigte, seien „falsch und verleumderisch“ gewesen, befand das Gericht. Konkret gerichtet waren diese Vorwürfe von Kammenos gegen den damaligen Ministerpräsident Jorgos Papandreou, dessen Bruder Andrikos Papandreou sowie gegen das Unternehmen IJ Partners, das seinen Sitz in der Schweiz hat. Kammenos hatte vor etwa fünf Jahren im Parlament sowie gegenüber einigen Medien erklärt, dass IJ Partners Insider-Wissen über die Aufnahme Griechenlands in einen Unterstützungsmechanismus gehabt habe.

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Der Prozess gegen den ehemaligen Transport- und Kulturminister Michalis Liapis wurde auf den 30. Dezember vertagt. Eigentlich sollte er bereits am heutigen Donnerstag vor dem Richter erscheinen, doch er ließ sich entschuldigen. Sein Rechtsanwalt erklärte, dass der Ex-Politiker die Geldstrafe, die er bereits für die unbezahlten Kfz-Steuern und Versicherungsbeiträge erhalten habe, bezahlen werde. Der ehemalige Minister der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia war am Freitag festgenommen worden, weil er einen beim Finanzamt abgemeldeten Pkw fuhr, den er mit gefälschten Kfz-Kennzeichen getarnt hatte.
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Donnerstag, 01. August 2013 14:30

Griechenland: Strafen wegen Tiermisshandlung

Positive Anzeichen dafür, dass Polizei und Justiz den Tierschutz immer ernster nehmen, nehmen zu. In dieser Woche wurde in Ilia auf der Peloponnes eine Haft- und Geldstrafe wegen Tiermisshandlung ausgesprochen. Wie das Internetportal patrisnews.com berichtet, hatte ein Ehepaar im Alter von 34 und 48 Jahren seine beiden Hunde inmitten der ersten Hitzewelle des Jahres unbeaufsichtigt in einem Pkw zurück gelassen. Die Tiere hatten beide einen Hitzschlag erlitten, der eine Hund sei bereits ohnmächtig geworden.
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