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Polyphone Musik aus Epirus als immaterielles Erbe der Menschheit anerkannt Tagesthema

Unser Foto (© yppo) zeigt eine polyphone Musikgruppe aus Epirus. Unser Foto (© yppo) zeigt eine polyphone Musikgruppe aus Epirus.

Das Programm „Polyphone Karawane, Erforschung, Erhaltung und Aufzeigung des polyphonen Liedes in Epirus“ wurde in das Register guter Praxisbeispiele in Bezug auf das immaterielle Kulturerbe aufgenommen. Den Beschluss traf der Zwischenstaatliche Ausschuss für die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes. In das Register werden modellhafte Projekte auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene aufgenommen, die zum Schutz und zur Stärkung des immateriellen Erbes beitragen.


Die Polyphone Karawane ist ein langfristiges Projekt im Grenzgebiet von Epirus zu Albanien sowie in Athen. Unter anderem treibt sie Feldforschung zum polyphonen Lied, das ein wichtiges regionales Erbe in Epirus und Südalbanien ist, archiviert die Musik, richtet zwei große Veranstaltungen zum polyphonen Lied aus und sorgt für seine Pflege und Weitergabe. Das polyphone Lied ist seit 2016 in Griechenland als immaterielles Erbe anerkannt. Auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes hat Griechenland acht Einträge, teilweise mit anderen Ländern: die Mittelmeerküche, den Mastixanbau auf Chios, die Marmorbildhauerei auf Tinos, den Neujahrsbrauch „Mamojeri“ in acht Dörfern im nordgriechischen Kozani, die Rembetiko-Musik, die Trockensteinbauweise, die nomadische Viehzucht sowie die byzantinische Musik und Kunst des Kirchengesangs. (GZak)

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