Mehr als die Hälfte der Griechen sind gegen vorverlegte Wahlen

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Mehr als die Hälfte der Griechen sind gegen vorverlegte Wahlen

Knapp 52 % der Griechen wollen keinen vorverlegten Urnengang. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Metrisi hervor, die am Sonntag in der Zeitung „Eleftheros Typos“ veröffentlicht worden ist.

Falls es zu vorgezogenen Parlamentswahlen kommen sollte, würden 27,2 % der Befragten der größten Oppositionspartei SYRIZA ihre Stimme geben. Es folgt die konservative ND von Ministerpräsident Samaras mit 24,1 %. Die faschistische Chryssi Avgi („Goldene Morgenröte“) kommt mit 6,4 % auf dem dritten Platz in der Wählergunst. Es folgen „To Potami“ (5,5 %), die kommunistische KKE (5,4 %) und der sozialistische Regierungspartner von Samaras, die PASOK, mit 5,3 %. Eine zweite Umfrage, die für das Internetportal iefimerida.gr durchgeführt worden ist, weist SYRIZA einen Vorsprung von 5,3 Prozentpunkten aus. Allerdings scheinen sich mehr als vier von zehn Bürgern (43,5 %) davor zu fürchten, dass SYRIZA-Chef Alexis Tsipras die Regierungsgeschäfte übernehmen könnte. Lediglich ein knappes Drittel (28,9 %) der Griechen setzen Hoffnungen in ein solches Szenario. Die Umfrage wurde zwischen dem 29. und dem 31. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 1.002 Personen. Unser Archivfoto (Eurokinissi) zeigt Samaras (r.) bei einer Begegnung mit Oppositionsführer Tsipras im Jahre 2012.
(Griechenland Zeitung / eh)

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