Donnerstag, 21. September 2017 10:42

Bergleute bangen um ihre Jobs: Protest in Athen TT

In der Befürchtung, ihre Arbeitsplätze zu verlieren, führen Bergleute aus Nordgriechenland am Donnerstagvormittag vor dem Umweltministerium an der Athener Mesogion Avenue eine Protestkundgebung durch. Die Polizei sperrte diese wichtige Verkehrsader weiträumig ab, es kam in den umliegenden Straßen zu einem Verkehrschaos, wovon tausende Athener betroffen waren.
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Griechenland soll schon bald über ein öffentliches Unternehmen für die Gewinnung von Kohlenwasserstoffen verfügen. Dadurch soll das Verfahren des Abbaus von Erdöl und Erdgas in Griechenland schneller vorangetrieben werden. Das kündigte Ministerpräsident Antonis Samaras am heutigen Dienstag während eines Besuches im Umweltministerium an. Dadurch würde Griechenland einen großen geopolitischen Vorteil erzielen, stellte der Premier fest. Anwesend während seiner Beratung mit dem Vorstand des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel waren auch zahlreiche Experten.
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Die Pläne des Unternehmens Courva Holdings Ltd., in der Nähe von Koroni am Südwestzipfel der Peloponnes Braunkohle abzubauen, haben bei den örtlichen Gemeinden Alarm ausgelöst. Das Unternehmen hatte kürzlich bei der Region Peloponnes eine Umweltverträglichkeitsstudie über den Abbau von 250.000 Jahrestonnen Braunkohle über den Zeitraum von zwei Jahrzehnten eingereicht. Das projektierte Abbaugebiet ist knapp 48 Hektar groß und befindet sich wenige hundert Meter von den Ortschaften Falanthi und Chomatero entfernt.
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