Der Novartis-Fall sorgt kurz vor den Parlamentswahlen am 7. Juli für hohen Wellengang in der Politik. Am Mittwoch stellte der stellvertretende Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofes, Areopag, Ioannis Aggelis, fest, es gebe Indizien dafür, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall Novartis durch außerinstitutionelle Handlungen gesteuert worden seien.

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Die Aufklärung der sogenannten „Novartis-Affäre“ schlägt hohe Wellen. Nun meldete sich auch die Vereinigung der Staatsanwälte zu Wort. In einer Pressemitteilung verwies sie darauf, dass sie ihre Verfassungspflicht unter schwierigen Umständen und bei vollkommener Unabhängigkeit leiste. In der gleichen Mitteilung kritisieren sie Politiker, die sich mit diversen Statements gegen die Arbeit der Staatsanwaltschaft richten würden.

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Die Kontrolleure der Öffentlichen Verwaltung haben am Donnerstag bei der Staatsanwaltschaft einen ersten, etwa 3.000 Seiten umfassenden Bericht zur sogenannten Novartis-Affäre abgeliefert. Dabei geht es um angeblich überteuerte Preise für Medikamente des Schweizer Konzerns in Griechenland in den Jahren 2006 bis 2014. Die Untersuchung soll sich vorerst nur auf fünf sehr teure Medikamente – im Wert von jeweils über 1.000 Euro – beziehen.

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Dienstag, 11. Januar 2011 15:06

Die Regale der Apotheker leeren sich P

Griechenland / Athen. „Grundlegende Medikamente verschwunden“. Unter diesem Titel berichtet die Tageszeitung „Eleftherotypia“ am heutigen Dienstag, dass sich in den letzten Wochen der Mangel an zahlreichen Medikamenten in den Apotheken verschärft habe. Dazu zählen Aspirin, Insulin, Psychopharmaka und Viagra. Als Grund führte der Bericht die Taktik von Großhändlern an.
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Ab dem 1. Juli werden die Apotheker Athens wieder Medikamente auf ärztliche Verschreibung der öffentlichen Gesundheitskassen auf Kredit ausgeben. Zu diesem Schritt hat sich der Apothekerverein Attikas am Donnerstagabend entschieden. Dessen Mitglieder haben seit gut einem Monat keine Medikamente mehr an Versicherte der Generalvereinigung für Gesundheitsdienste (EOPYY) ohne Bargeldzahlung ausgegeben. Die Betreffenden Patienten aus dem Großraum Athen mussten aus diesem Grund ihre Medikamente in Apotheken in Piräus besorgen.
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