Fast jeder zweite Grieche (48 %) glaubt, dass die Mitgliedschaft des Landes in der Eurozone den Ausweg aus der seit 2010 anhaltenden akuten Finanz- und Wirtschaftskrise erschwert habe.

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Die jungen Griechen blicken optimistisch in die Zukunft. Das ergibt eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Prorata. Befragt wurden ausschließlich 18 bis 34jährige Bürger aus ganz Griechenland. Demnach empfindet jeder zweite, dass sich die Situation für sie von nun an nur noch verbessern könne.

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Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) scheint ihren politischen Einfluss unter den Wählern stabilisiert zu haben. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Public Issue hervor. Demnach haben 39 % der Wähler den Vorsatz, im Falle von Parlamentswahlen der ND ihre Stimme zu geben; für die Regierungspartei SYRIZA von Ministerpräsident Alexis Tsipras wollen nur 24,5 % der Befragten votieren.

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Die strenge Spar- und Reformpolitik macht der Regierung Tsipras in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise zu schaffen. Einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts RASS zufolge, die für die Zeitung „Paron“ erstellt wurde, liegt die größte Oppositionspartei des Landes ND (26,2 %) 2,8 Prozentpunkte vor der Regierungspartei SYRIZA (23,4 %). Es folgen die faschistische Chryssi Avgi (6,4 %) und die kommunistische KKE (6,2 %). Den Sprung ins Parlament würden auch noch das sozialdemokratische Wahlbündnis (mit der PASOK als Hauptkraft) mit 5,3 % und die Zentrumsunion mit 4,7 % schaffen. ANEL, Juniorpartner in der Regierung Tsipras, würde mit 2,8 % an der 3-Prozent-Hürde scheitern.

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Die Regierungspartei SYRIZA scheint an Beliebtheit einzubüßen. Dieser Eindruck ergibt sich zumindest, wenn man Vertrauen in jüngste Umfragen setzt. Bereits am Sonntag hatte eine Erhebung, die in der Zeitung „Proto Thema“ erschien, eine ähnliche Schlussfolgerung nahe gelegt (siehe Griechenland Zeitung Nr. 512, S. 2). Das Meinungsforschungsinstitut Pulse ermittelte nun für den eher PASOK-nahen Fernsehsender „Action 24“, dass derzeit lediglich 24 % der Befragten dem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) ihre Stimme geben würden. Bei den Parlamentswahlen im September 2015 hatten noch 35,46 % des Wählervolkes für das Bündnis votiert. Ausschlaggebend für diese Einbußen dürfte die anstehende Verabschiedung unpopulärer Maßnahmen sein, vor allem die Reformierung des Systems der Renten- und Sozialversicherung.

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