Auf Griechenlands Straßen leben offiziellen Zahlen zufolge 1.645 Obdachlose. Im Normalfall handelt es sich um Männer. Es sind überwiegend Griechen und im Alter zwischen 18 und 44 Jahren. Zu Grunde gelegt wurden Daten des Ministeriums für Soziale Solidarität in Kooperation mit der Athener Pantion Universität. Demnach leben 691 Obdachlose direkt auf der Straße; 954 sind in Obdachlosenheimen untergebracht.

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Das griechische Parlament hat eine Gesetzesnovelle für die Bekämpfung der humanitären Krise verabschiedet. Mehrere Paragraphen wurden auch von den Oppositionsparteien befürwortet. Kritik seitens der Opposition blieb jedoch nicht aus.

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Freitag, 20. Februar 2015 13:37

Das Rettungsfloss σχεδία

Die Griechenland Zeitung besuchte in den letzten Tagen den Sitz der Obdachlosenzeitung „σχεδία“ (sprich: S-chedía). Das noch recht junge Magazin wird momentan bereits von über 200 Straßenverkäufern an den Mann gebracht und stößt auf große Sympathie und Anerkennung, auch aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage, wodurch in Griechenland immer mehr Menschen in die Obdachlosigkeit getrieben werden. σχεδία ist nicht nur ein Magazin, sondern fördert auch die Fußballmannschaft der Obdachlosen oder bietet Stadtführungen mit einem etwas anderen Blick auf Athen an. Bei dieser Tour wird man auf eine Reise aus dem Blickfeld eines Obdachlosen mitgenommen. Die Geschichten, die die Griechenland Zeitung von den Betroffenen zu hören bekam, waren von bedrückender Ehrlichkeit, gemischt mit persönlichen Erfahrungen.

© Eleni Kougionis

Wenn Sie mehr erfahren möchten: Die komplette Reportage von Mara Gassel zum Thema „Obdachlose und ihre Straßenzeitung in Athen“ finden Sie in der nächsten Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 469), die am kommenden Mittwoch (25.2.) erscheint und einen Teilauszug hier.

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In München heißt sie BISS, in Hamburg erscheint Hinz&Kunz, fiftyfifty kennt man in Düsseldorf, Augustin kauft man in Wien, in Zürich liest man SURPRISE. In Griechenland hört die Straßenzeitung auf den Namen σχεδία (Shedia – das Floß).

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Griechenland/Athen. 2.000 Obdachlose Athener durften sich am Ostersonntag über eine kostenlose traditionelle Ostermahlzeit freuen. Der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymus, sowie der Bürgermeister von Athen, Nikitas Kaklamanis, feierten gemeinsam mit Obdachlosen und armen Leuten die Auferstehung Christi. „Die Kirche tut ihr bestes, um die leidenden Menschen zu unterstützen.
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