Noch mindestens bis Sonntag um 6 Uhr werden die Schiffe in Griechenland in den Häfen bleiben. Die griechische Seemannsgewerkschaft PNO beschloss am Donnerstag ihren seit Mittwochfrüh laufenden 48-stündigen Streik noch einmal um 48 Stunden zu verlängern. Die Seeleute protestieren mit den Arbeitsniederlegungen gegen die geplante Rentenreform. Vor allem wenden sie sich gegen die Abschaffung der Seemannskasse NAT – der, laut PNO, „ältesten Versicherungskasse unseres Landes“ – und ihre Überführung in die geplante Einheitskasse für alle Berufe. (Griechenland Zeitung / ak; Foto: © Eurokinissi)

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Der Gewerkschaftsbund der griechischen Seeleute PNO hat für den kommenden Mittwoch und Donnerstag erneut einen 48-stündigen Streik ausgerufen. Passagierfähren und andere Schiffe werden ab Mittwoch 6 Uhr und bis Freitagmorgen in den Häfen bleiben.

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Dienstag, 19. Januar 2016 10:40

Seemannsstreik heute und morgen TT

Wegen eines Streiks der Seeleute bleiben die Schiffe am Mittwoch (20.1.) und Donnerstag (21.1.) in ganz Griechenland in den Häfen. Die Seemannsgewerkschaft PNO reagiert mit dem 48-stündigen Ausstand auf die geplante Rentenreform. Die Gewerkschaftsführung bezeichnete die Regierungspläne in einer Ankündigung als „Kriegsgrund“. Darüber hinaus beschloss die Gewerkschaft auch für die kommende Woche einen 48-stündigen Streik. Das genaue Datum liegt noch nicht fest. Gegen die Rentenreform streiken seit Montag und bis übermorgen außerdem die Angestellten der Seemannskasse NAT. Beide Träger wenden sich unter anderem gegen die geplante Auflösung der Kasse und ihre Einbindung in die vorgesehene Einheitskasse EFKA. (GZak)

Foto: Eurokinissi

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Donnerstag, 05. November 2015 16:32

Griechenlands Fähren wieder in Betrieb

Ab Freitagfrüh (6.11.) um 6 Uhr wird der Schiffsverkehr in Griechenland wieder normal aufgenommen und die Anker werden gelichtet. Die Seemannsgewerkschaft PNO wird nach einem viertägigen Streik ihre Aktion abbrechen. Auch die drei Fähren, die die Flüchtlinge von den ägäischen Inseln nach Piräus transportieren, werden ab morgen wieder eingesetzt werden können. Ein Ende des Streiks beschloss heute Nachmittag hat die Führung der PNO und rief gleichzeitig die Regierung auf, ihre bisher gemachten Zusagen einzuhalten und eine Lösung für die massiven Probleme der Zunft nicht hinauszuzögern. Im gegenteiligen Fall würde die Gewerkschaft erneut Protestaktionen starten. Die Seemänner kündigten jedoch an, dass sie sich am 24-stündigen Generalstreik kommenden Donnerstag, dem 12. November, beteiligen werden. (Griechenland Zeitung/ mp; Foto: eurokinissi)

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Dienstag, 03. November 2015 17:08

Fähren für weitere zwei Tage bestreikt

Die Konfrontation zwischen der Seemannsgewerkschaft PNO und der Regierung spitzt sich zu. Nach einem zweitägigen Streik am Montag und Dienstag dieser Woche kündigte die PNO an, dass die Schiffe erneut ab Mittwochmorgen 6 Uhr für weitere 48 Stunden in den Häfen bleiben. Davon ausgenommen sollen auch jene drei Fähren nicht sein, die die Flüchtlinge von ägäischen Inseln nach Piräus bringen. Gespräche zwischen den Seemännern und der Regierung waren zuvor gescheitert; die PNO sprach von „allgemeinen und völlig unkonkreten Versprechungen“. Mit den von der Links-Rechts-Regierung aus SYRIZA und ANEL mit den internationalen Geldgebern ausgehandelten Vereinbarungen würden die Seemänner sowie deren Familien „von der Erdoberfläche verschwinden“, hieß es. Außerdem kritisiert die PNO, dass damit die Arbeits- und Versicherungsrechte der Zunft demontiert würden. Die Arbeitslosigkeit nehme ständig zu, und die Renten würden auf ein inakzeptables Niveau gedrückt. (Griechenland Zeitung/rs; Foto: © Eurokinissi)

 

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