Die Seemannsgewerkschaft PNO hat für November eine Streikwelle angekündigt. Am 2. und 3. November wird es im ganzen Land einen 48-stündigen Ausstand geben. Einen weiteren 24-stündigen Streik hat die PNO für Donnerstag, den 12. November, geplant. Eingebettet ist diese Aktion in einen Generalstreik, der an diesem Tag in Griechenland stattfindet. Die Seeleute wenden sich gegen eine Forderung der internationalen Geldgeber, die Einstellungsquoten für griechische Seeleute zu ändern. Sie betonen, dass das keinerlei Auswirkungen auf die Staatsfinanzen habe und nur die Arbeitslosigkeit erhöhen werde, da die Zahl der griechischen Seeleute auf den Schiffen unter griechischer Flagge um bis zu zehn Prozent sinken werde. (Griechenland Zeitung / ak, Foto: © Eurokinissi)

 

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Zu kurzzeitigen Verzögerungen ist es heute im Schiffsverkehr im Hafen von Piräus gekommen. Gewerkschafter der Panhellenischen Seemannsgewerkschaft PNO haben bei den dort angelegten Passagierschiffen die Besatzungen über etwaige Unregelmäßigkeiten bei der Bezahlung bereits geleisteter Arbeit befragt. Erst im Anschluss konnten die betreffenden Schiffe auslaufen. Betroffen waren Destinationen zu Inseln des Argosaronischen Golfes sowie der Kykladen. Außerdem wollen die Mitglieder der PNO auch die Arbeitsbedingungen bzw.
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Zu Problemen kommt es heute im Zug- und Schiffsverkehr. Auch Lehrer treten in den Ausstand. Morgen streikt die Dachgewerkschaft öffentlicher Dienst (ADEDY) und Krankenhausärzte. Protestiert wird vor allem gegen geplante Entlassungen. Am heutigen Dienstag streiken ganztägig die griechischen Seemänner.
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Am 1. Mai will die griechische Seemannsgewerkschaft PNO, angesichts des Kampftages der Arbeiterbewegung, zwischen 8.00 und 12.00 Uhr die Arbeit niederlegen. Sie fordern u.
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Montag, 09. April 2012 17:01

Zweitägiger Seemannsstreik TT

Die griechische Seemannsgewerkschaft PNO beschloss am Montag trotz intensiver Beratungen mit der Ministerin für Regionalentwicklung, Wettbewerb und Handelsschifffahrt, Anna Diamantopoulou, sowie dem Minister für Arbeit und Sozialversicherung, Jorgos Koutroumanis, eine 48-stündige Arbeitsniederlegung für den heutigen Dienstag und den morgigen Mittwoch. Diamantopoulou erklärte nach einem Treffen am Sonntag, dass Mitglieder der kommunistischen KKE von vornherein beschlossen hätten, den Streik durchzuziehen. Unter Vorsitz von Ministerpräsident Loukas Papadimos beschäftigte sich am Sonntagabend auch der Ministerrat mit diesem Thema. Im Anschluss zeigte sich die Regierung entschlossen, „das öffentliche Interesse zu schützen". Auch eine Zwangsrekrutierung, wie sie in Kriegsfällen üblich ist, sei nicht ausgeschlossen.
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