Neue  Sparmaßnahmen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro muss demnächst die griechische Regierung durchführen, um ausgebliebene Steuereinnahmen in Höhe von 9,1 Prozent zu stopfen. Das stellte das Finanzministerium am Dienstag fest. Die Einnahmen beliefen sich in den ersten zwei Monaten 2011 lediglich auf  7,95 Mrd. Euro. Geplant waren stattdessen 8,81 Mrd.
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Griechenland / Athen. „Die Probleme sind noch nicht überwunden und die griechische Wirtschaft bleibt weiterhin in einer Rezension, auch wenn diese niedriger ist, als wir es erwarteten.“ Trotzdem sehe die Regierung bereits „Licht am Ende des Tunnels“. Das sagte Finanzminister Jorgos Papakonstantinou am gestrigen Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz. Die jüngsten Sparmaßnahmen der Regierung, die mit einer Kürzung der Gehälter und mit Steuererhöhungen einhergegangen sei, würden die Nachfrage in Griechenland, das stark vom Dienstleistungssektor abhänge, deutlich belasten.
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Griechenland / Athen. „Vorsichtigen Optimismus“ über die Wirtschaftsentwicklung brachte Finanzminister Jorgos Papakonstantinou bei einer Pressekonferenz am Montag zum Ausdruck (siehe Foto). Das Land befinde sich „auf dem richtigen Kurs“ und mit den ersten sichtbaren Ergebnissen werde ein wichtiges Signal an Gesellschaft und Märkte gesendet. Im Halbjahresbericht des Ministeriums heißt es, dass die Ausführung des Staatshaushalts „im allgemeinen gut“ verlaufe. Das Defizit konnte gegenüber 2009 um 42 % reduziert werden.
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Belgien/Brüssel. Am heutigen Montag hält sich der EU-Kommissar für wirtschaftliche und finanzielle Angelegenheiten, Olli Rehn (Foto: links), in Athen auf. Auf dem Programm stehen Konsultationen mit dem stellvertretenden Regierungschef Theodoros Pangalos, dem Finanzminister Jorgos Papakonstantinou (Foto: rechts), dem Minister für Arbeiter und Sozialversicherung Andreas Loverdos sowie dem Gouverneur der Zentralbank, Jorgos Provopoulos.Schwerpunkt der Gespräche sind die aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage Griechenlands. Medienberichten zufolge soll Rehn über das bereits genehmigte Stabilitäts- und Wachstumsprogramm hinaus weitere Sparmaßnahmen fordern, um das Haushaltsdefizit zu senken.
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Griechenland / Athen. Entscheidende finanzielle Kürzungen beim staatlichen Rundfunk ERT kündigte am Donnerstag der Minister für Kultur und Tourismus Pavlos Geroulanos an. Bereits in der ersten Phase sollen sich die Einsparungen auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Gekürzt wird zunächst vor allem im Bereich der Berater und freier Mitarbeiter. Bei denjenigen, die nur wenig oder gar nicht aktiv waren, sollen die entsprechenden Verträge nicht verlängert werden.
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