Die Ermordung des griechischen Botschafters in Brasilien sorgte kurz vor Jahresende für reichlich Schlagzeilen. Inzwischen hat ein 29jähriger brasilianischer Polizist, der als Personenschützer im Haus des Botschafters tätig war, die Tat gestanden. Er soll mit der Gattin des Botschafters eine sexuelle Beziehung unterhalten haben; der Mord erfolgte möglicherweise in Absprache mit der gebürtigen Brasilianerin. Ermordet wurde der 59 jährige Botschafter Kyriakos Amoiridis in seinem Haus in einem Vorort von Rio de Janeiro. Seien Leiche wurde verkohlt in einem ausgebrannten Auto gefunden. Angaben der brasilianischen Polizei zufolge wurden zwei weitere Tatverdächtige in Gewahrsam genommen. Der Botschafter, der sich offiziell im Urlaub befand, war von seiner Ehefrau bereits am 28. Dezember als vermisst gemeldet worden. Das griechische Ministerium für Bürgerschutz teilte mit, dass griechische Polizisten nach Brasilien entsandt werden, um an den Ermittlungen über den Mordfall teilzunehmen. (Griechenland Zeitung / jh)
 
Einen ausführlichen Text zu diesem Thema finden Sie in der neuen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ Nr. 560), die am Mittwoch im Handel erhältlich ist. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den ermordeten griechischen Botschafter in Brasilien Kyriakos Amoiridis. 
 
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Die griechische Sportschützin Anna Korakaki gewann am Dienstag eine Goldmedaille mit der Sportpistole. In dem spannenden finalen Shootout hieß es zunächst Deutschland gegen Griechenland: Die deutsche Athletin Monika Karsch musste sich in der letzten Runde mit 8:6 gegen die erst 20jährige Griechin aus Drama geschlagen geben. Auf den dritten Platz schaffte es die Schweizerin Heidi Diethelm Gerber.

Korakaki hatte bereits am Sonntag mit der Luftpistole über die 10-Meter-Distanz einen dritten Platz belegt. Sie ist damit die erste griechische Frau, die mehr als eine Olympische Medaille in derselben Sparte gewann. Ihre Goldmedaille ist außerdem die erste bei Olympischen Spielen seit dem Jahr 2004, als dieses Weltereignis in Athen ausgerichtet wurde. (Griechenland Zeitung / vs)

Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die drei Schützinnen bei der Siegerehrung: in der Mitte die Olympiasiegerin Anna Korakaki, links die deutsche Monika Karsch und rechts die Schweizerin Heidi Diethelm Gerber.

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Die multinationale Tanzgruppe, bestehend aus Tänzern aus Frankreich, Israel, Brasilien und Griechenland, wird im Rahmen des Athens und Epidaurus Festivals am 30. sowie 31. Juli auftreten. Begonnen hat die Entwicklung des neuen Projekts in Frankreich. Die kreative Entwicklung und Umsetzung wurde in Athen fortgeführt. Die Gruppe hat sich aktiv dafür entschieden ihr neues Projekt Griechenland zu planen und zu präsentieren, da Griechenland sich zum zentralen Knotenpunkt, an dem sich Kultur und Menschen aus West und Ost treffen, entwickelt hat.

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Im Rahmen einer Zeremonie im Panathenaischen Stadion wurde das Olympische Feuer am Mittwoch, den 27. 4., an die brasilianische Delegation übergeben - exakt 100 Tage vor dem Start der Sommerspiele 2016. Zuvor ging der Fackellauf sieben Tage lang durch Griechenland, nach einem Zwischenstopp in der Schweiz wird die Flamme direkt nach Brasilien transportiert.

Fotos: Griechenland Zeitung / HOC

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Nach ihrem insgesamt 33 Tage währenden Fußballabenteuer in Übersee (WM-Vorbereitung in den Vereinigten Staaten) und schließlich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist die Nationalmannschaft (Ethniki) zwar heil, aber doch wohl auch erschöpft und ein klein wenig enttäuscht nach Griechenland zurückgekehrt. Am Dienstagabend erreichten die Spieler nach mehrstündigem Flug von Sao Paolo aus über Frankfurt/Main den Heimatflughafen in Athen. Schon während der Flugreise drückte der griechische Pilot der Mannschaft seine Anerkennung für deren erfolgreichen Achtelfinaleinzug und dem unglücklichen sowie dramatischen Ausscheiden im Spiel gegen Costa Rica (4:6 n. E.) aus: „Gratulation für das, was ihr geschafft habt!
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