Weiterhin Aufsicht über Reformen in Griechenland – neue Maßnahmen nicht in Sicht Tagesthema

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Weiterhin Aufsicht über Reformen in Griechenland – neue Maßnahmen nicht in Sicht

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) Griechenlands soll bis Ende des Jahres um 1,9 % zunehmen; ein Plus von 2,3 % ist für das Jahr 2019 zu erwarten. Diese Prognosen hat am Donnerstag die Europäische Kommission veröffentlicht. Besonders gestärkt werden soll die Wirtschaft vor allem durch Investitionen und ein weiteres Ankurbeln der Exporte. Brüssel erhofft sich zudem eine weitere Abschwächung der Arbeitslosigkeit in Griechenland.


Was das Ende der Spar- und Reformauflagen (Memorandum) am 20. August angeht, so erklärt die Kommission, dass es weiterhin eine Beobachtung der griechischen Reformen auf dreimonatlicher Basis geben werde. Dafür zuständig seien nach wie vor die EU-Kommission, der Europäische Zentralbank, der Europäische Stabilitätsmechanismus und in den Bereichen, wo dies erforderlich sei, auch der Internationale Währungsfonds.
Es handle sich jedoch um bereits mit den Institutionen vereinbarte Reformen, deren Umsetzung noch aussteht, und nicht um neue Maßnahmen. Im Gegenzug soll Athen Schuldenerleichterungen erhalten. Dieser Status wird aller sechs Monate erneuert und wird wahrscheinlich bis 2022 aufrechterhalten werden. (Griechenland Zeitung / eh; Archivfoto: © Eurokinissi)

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