Die Europäische Kommission hat beantragt, dass Griechenland die erste Rate eines im vorigen Sommer vereinbarten Schuldenschnitts erhalten soll. Athen habe die Voraussetzungen dazu erfüllt, hieß es in der Begründung.

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Als sehr positiv empfanden viele Griechen den Besuch des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker am Donnerstag (26.4.) in Athen. Er forderte alle beteiligten Seiten dazu auf, ihren Zusagen bezüglich eines Schuldenschnittes für Griechenland gerecht zu werden.

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Wie jetzt bekannt wurde, hat Ministerpräsident Alexis Tsipras am Dienstag mit der geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Telefongespräch geführt. Hauptthema waren die Perspektiven der Wiederaufnahme der Verhandlungen zur finanziellen Rettung Griechenlands bzw. der Rückkehr der Geldgeber-Institutionen in der kommenden Woche. Das erklärte der Pressesprecher des IWF Gerry Rice im Rahmen einer Pressekonferenz.

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Griechenland und seine internationalen Partner bemühen sich darum, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden, um die noch ausstehende zweite Beurteilung der Spar- und Reformfortschritte zu beenden.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnt weiterhin Schuldenerleichterungen für Griechenland ab. Am Mittwoch sagte er gegenüber der Passauer Neuen Presse: „Wer jetzt sagt, wir erlassen euch die Schulden, der leistet den Griechen einen Bärendienst.“ Er plädierte auch weiterhin dafür, dass Griechenland Reformen durchführt. Ein Schuldenerlass würde den Anreiz für weitere Anstrengungen vermindern, sagte der CDU-Politiker. 

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