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Zwischen Zypern und der Türkei kriselt es. Streitpunkt ist die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns, im Süden des Insel-Staates und Ägypten. Dort bohrt bereits das italienische Unternehmen ENI-Kogas nach Erdgas.
Am frühen Montagmorgen ist gegen 6.30 Uhr das türkische Forschungsschiff „Barbaros“ gemeinsam mit zwei Begleitbooten ebenfalls in der zyprischen AWZ erschienen. Der Verteidigungsminister der Republik Zypern Christoforos Fokaidis bezeichnete dies als eine „provokative und illegale Aktivität“, die das „internationale und europäische Recht“ missachte und die „Sicherheit und Stabilität in der Region untergräbt“. Nikosia sei daher zu „verschärften Reaktionen“ verpflichtet.

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Athen / Ankara. US-Präsident Barack Obama drängte am Montag in einer Rede vor der Großen Nationalversammlung der Türkei auf eine Wiedereröffnung des orthodoxen Priesterseminars auf der Insel Chalki. „Demokratien können nicht starr sein, sie müssen sich bewegen", sagte Obama. Das Seminar war 1971 vom türkischen Staat geschlossen worden und war bis dahin die wichtigste theologische Hochschule des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel.Obama hob auch die Bedeutung der Religions- und Meinungsfreiheit für die Entwicklung einer Zivilgesellschaft hervor.
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Griechenland / Athen. Ein griechisches Kriegsschiff sowie ein Militärhubschrauber wurden am Donnerstagmorgen in der östlichen Ägäis bei den griechischen Inseln Farmakonissi und Agathonissi von einem türkischen Patrouillenboot und einigen türkischen F-16 Kampfjets bedrängt. Unmittelbar nach dem Zwischenfall stiegen Kampfflugzeuge der griechischen Luftwaffe auf und drängten die türkischen Maschinen aus dem griechischen Luftraum. Außenministerin Dora Bakojanni bezeichnete die türkischen Aktionen als „inakzeptabel" und sprach von einem „offensichtlichen Bruch des Völkerrechts". Durch derartige Aktionen würden die Bemühungen um eine weitere Verbesserung der bilateralen Beziehungen beeinträchtigt.
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Griechenland / Athen. Außenministerin Dora Bakojanni führte am Dienstag ein Telefongespräch mit US-Staatssekretär  James Steinberg. Thema waren die Situation im Kaukasus und andere Fragen im Zusammenhang mit der griechischen OSZE-Präsidentschaft. Ebenso wurde über die Lage und Entwicklung in der Balkanregion gesprochen. Außerdem wurden Fortschritte bei der Umsetzung des Visa-Waiver-Programms für Griechenland erörtert.
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Ihre europäischen Amtskollegen informierte Außenministerin Dora Bakojanni am Montag in Brüssel (siehe Foto) über die jüngsten Entwicklungen der türkisch-griechischen Beziehungen. Bezüglich eines möglichen EU-Beitritts der Türkei stellte sie fest, dass man „keine Regelung a la carte“ erhalten könne. Eine „stückweise Durchsetzung von Vereinbarungen kann nicht akzeptiert werden“. Gleichzeitig unterrichtete Bakojanni ihre Amtskollegen über zunehmende Flüge türkischer Kampfflugzeuge über griechisches Territorium und über den Versuch, „Teile des griechischen Festlandsockels für sich zu beanspruchen“. Dieser Zustand sei „völlig inakzeptabel“ und müsse von den anderen EU-Mitgliedern berücksichtigt werden, wenn man im Dezember über die EU-Perspektive der Türkei beraten werde.
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