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Griechenland / Haiti. Um den Bürgern Haitis nach dem schweren Erdbeben am Dienstag zu helfen, entsandte die Stadt Athen erste Hilfslieferungen in Form von Kleidung und medizinischen Gütern. Athens Bürgermeister Nikitas Kaklamanis sprach den Opfern des katastrophalen Erdbebens uneingeschränkte Unterstützung seitens der Stadt Athen zu. „Tausende unserer Mitmenschen leiden in Haiti und wir sind verpflichtet schnell zu handeln und ihnen zu helfen“, so Kaklamanis. Premierminister Jorgos Papandreou kündigte ebenfalls Hilfe an.
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Eine Staffel des griechischen Katastrophenschutzes EMAK steht seit Sonntag bereit, um Serbien angesichts des katastrophalen Hochwassers beizustehen. Nach Angaben des Ministeriums für Bürgerschutz wurde Serbien vom griechischen Außenministerium über die Bereitstellung der Rettungsmannschaft informiert. Sollten die serbischen Behörden Bedarf anmelden, werden 25 Männer des EMAK mit voller Ausrüstung und Wasserpumpen vom Militärflughafen von Eleusis bei Athen in Richtung Norden starten. Vor Ort operieren bereits Rettungsmannschaften aus Österreich, Russland, Slowenien, Israel, Bulgarien, der FYROM und Montenegro.Das Hochwasser auf der Save hatte bis zum Wochenende in Nordserbien und Bosnien-Herzegowina mindestens 44 Menschenleben gefordert.
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Die Piräus Bank will arbeitslosen Jugendlichen aus Griechenland unter die Arme greifen. Dazu will das Unternehmen jungen Menschen, die unter 35 Jahre alt sind, insgesamt 500 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zur Verfügung stellen. Weiterhin will die Bank die Ausbildung der Interessenten im Bereich der Landwirtschaft finanzieren. Das Programm soll insgesamt fünf Jahre andauern. Im Anschluss werden die Anbauflächen an die Teilnehmer übergeben.
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Auf den kleinen Kykladen-Inseln Iraklia und Donousa wurden am Sonntag 80 Pakete mit Lebensmittel an bedürftige Bürger verteilt. Am gleichen Tag fanden Impfungen für Kinder unversicherter Familien im Gesundheitszentrum von Santorin und ihrer kleinen Schwesterinsel Thirassia statt. Organisiert worden ist diese Aktion von der humanitären Organisation „Apostoli" der Athener Erzdiözese. Wie der Metropolit von Thira (Santorin), Epifanios, zusammenfasste, sei der Gedanke, dass die Insulaner von der Krise nicht betroffen seien, absolut falsch. Durch den Tourismus gäbe es auf den griechischen Inseln zwar viele reiche, aber auch viele arme Menschen.
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Griechenland/Athen. Seit Anfang September ist die Zahl der Griechen, die zu den Speisungen der Kirche kommen und andere karitative Dienste in Anspruch nehmen, steil angestiegen. Dies geht aus Zahlen des Armenfonds der Kirche von Griechenland hervor. Wie der Finanzdirektor des Fonds, Archimandrit Cryssostomos Symeonidis, gegenüber der Zeitung „To Vima“ sagte, soll ihre Zahl mittlerweile annähernd derjenigen der Ausländer entsprechen, die auf die kirchliche Hilfe angewiesen sind. Immer mehr Griechen würden sich auf der Suche nach Arbeit oder mit der Bitte um Medikamente und Güter des täglichen Bedarfs an die Kirchengemeinden wenden.
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