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Griechenland / Athen. Griechenland will Russland bei der Bekämpfung der Feuerkatastrophe unter die Arme greifen. Das teilte der Generalsekretär des Außenministeriums, Ioannis Zepos, der russischen Botschaft in Athen mit. Die griechische Regierung gab auch bekannt, dass russische Touristen, die sich derzeit in Griechenland befinden, ihren Aufenthalt bis 10. September verlängern können.
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Griechenland/Athen. Die Deutsche Bundesregierung will Griechenland letztendlich doch eine wirtschaftliche Hilfe in Milliardenhöhe zukommen lassen. Medienberichten zufolge sollen von deutscher Seite etwa 8,4 Milliarden Euro nach Griechenland fließen, und das ab dem 19. Mai, so Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Zu diesem Thema berieten sich der griechische Premierminister Jorgos Papandreou und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel während eines Telefongespräches am Montagabend.
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Belgien / Brüssel. Der italienische Außenminister, Franco Frattini, drängte am gestrigen Montag die deutsche Bundesregierung dazu, ihre Bedenken gegenüber Finanzhilfen für Griechenland zu überwinden. „Auch wenn jemand Bedenken hegen sollte, die Solidarität muss im Vordergrund stehen“, sagte der italienische Außenminister an die Adresse Berlins. Frattini zeigte sich nach einem Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) in Brüssel besorgt darüber, dass sich die Probleme Griechenlands auf andere Staaten wie etwa Portugal ausweiten könnten. Angesichts dieser Gefahr sei es notwendig, „die gemeinsamen europäischen Strukturen zu schützen“.
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Österreich/Wien. Österreich will Griechenland ohne Verzögerung finanzielle Unterstützung gewähren. Der österreichische Finanzminister Josef Proell erklärte am Montag, dass Österreich über eine gesetzliche Basis für die Unterstützung Griechenlands verfüge und bereit sei sofort zu handeln. Laut dem österreichischen Außenminister Michael Spindelegger strebt Österreich eine schnelle Aktivierung der Hilfe der Länder der EU an, weil alle EU-Länder ein Interesse daran haben sollten, „den Euro stabil zu halten". Hierbei dürfe man „keine Zeitverzögerung aufkommen zu lassen" – „möglichst rasch handeln", das sei ein „Gebot der Stunde".
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Am morgigen Donnerstag findet das EU-Gipfeltreffen in Brüssel statt. Eine Hilfe für Griechenland seitens der EU ist immer noch nicht gesichert. Einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ zufolge will die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Plan für europäische Länder, die in Not sind, vorstellen. Auch die Europäische Sozialistische Partei will am Donnerstag einen Plan der Hilfe für Griechenland vorstellen. Der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung Olli Rehn betonte, dass der Euro in Schwierigkeiten geraten könnte, falls in dieser Woche keine Hilfe für Griechenland entschieden werden sollte.
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