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Donnerstag, 18. November 2010 16:58

Die Krise in Griechenland fördert das Rauchen

Griechenland / Athen. Nur drei Monate nach der Einführung des fast absoluten Rauchverbots in allen öffentlichen Räumen deutete Gesundheitsminister Andreas Loverdos an, das eine „Aufweichung“ nicht auszuschließen sei. In zahlreichen Fällen, etwa Restaurants, Bars oder Cafés, wird das diesbezügliche Gesetz ohnehin ignoriert. „Der griechische Staat macht sich lächerlich; die Gesetze müssen mit Vernunft  umgesetzt werden“, sagte Loverdos. Einem Bericht der Tageszeitung „Ta Nea“ zufolge erlauben Geschäftsinhaber immer häufiger ihren Kunden, ungehindert zu rauchen.
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Griechenland / Athen. 98 % der Griechen bezeichnen die derzeitige Lage der heimischen Wirtschaft als „außerordentlich schlecht“ und die Lage am Arbeitsmarkt gar 99 % als „elend“. 80 % wiederum vertreten die Ansicht, dass Sofortmaßnahmen zur Reduzierung des Haushaltsdefizits ergriffen werden müssen; der EU-Durchschnitt liegt bei 74 %. Zu diesen Schlüssen kommt eine Umfrage des Eurobarometers, die im Mai europaweit durchgeführt wurde. Mehr als zwei Drittel der Hellenen (68 %) plädieren darin auch für die Umsetzung von Reformen, wenn diese die kommenden Generationen begünstigen – auch wenn sie von der heutigen Generation mehr Opfer abverlangen.
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Österreich / Salzburg. Die wirtschaftliche Krise sei „eine wirkliche Chance für die Bildung eines neuen Griechenland“. Das erklärte der stellvertretende Außenminister Dimitris Droutsas in einer Pressekonferenz in Salzburg. Nach dem ersten Schritt, dem unverzüglichen Bekämpfen der Krise und dem Wiedergewinnen der Glaubwürdigkeit vor Außenstehenden, müsse jetzt der zweite Schritt, die „Neugestaltung und Neuorientierung der griechischen Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswachstum“ beginnen, sagte Droutsas. Außerdem gab er zu verstehen, dass die von der „Troika“ erhaltenen Kredite, längst überfällige Reformen und Veränderungen in Griechenland ermöglichen.
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Griechenland/Athen. Griechenland wird bis zum Jahr 2012 die Wirtschaftskrise  überwinden. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF), Poul Thomsen (siehe Foto), in einem Interview gegenüber der griechischen Tageszeitung „To Vima“. Gleichzeitig betonte er, dass zu den dringendsten Reformen die Liberalisierung der geschlossenen Berufe und die Aufhebung der so genannten Kabotage gehören. Dem dänischen Ökonom zufolge würde nur ein Wirtschaftswachstum die Sicherung des 13.
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Griechenland / Athen. Vertreter der Europäischen Kommission, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) werden am kommenden Montag in Athen erwartet, um erneut die Haushaltskonsolidierung zu kontrollieren. Im Vorfeld fanden aus diesem Grund Gespräche von Finanzminister  Jorgos Papakonstantinou mit involvierten Kollegen statt. Nach einem Treffen mit Arbeitsminister Andreas Loverdos bezeichneten beide die Finanzlage der Sozialkassen zumindest bis Ende des Jahres als befriedigend. Gegenüber der Generalsekretärin der kommunistischen KKE, Aleka Papariga, stellte Loverdos fest: „Die Lage ist unter Kontrolle und wir tun alles, um unseren Verpflichtungen gerecht zu werden“.
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