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Dienstag, 13. Juli 2010 17:06
Symposium in Griechenland: „Verringern der Sozialausgaben ist keine Lösung für die Krise“ TT
Griechenland/Poros. Während einer Veranstaltung der Sozialistischen
Internationalen (SI) am Montag auf der Insel Poros forderte Premier
Jorgos Papandreou (Bild: mitte), der gleichzeitig SI-Vorsitzender
ist, dass eine Einkommensumverteilung auf globaler Ebene
stattfinden müsse. Wörtlich sagte er: „Die Krise ist nicht
entstanden durch Geldausgaben für die soziale Wohlfahrt." Die
Lösung zur Überwindung der Krise könne daher nicht die Kürzung der
Sozialausgaben sein. Vielmehr sei die Krise einzig und allein durch
weit reichende Korruption, Ungleichheit, Mangel an demokratischer
Kontrolle und durch die Konzentration von Reichtum und Macht in den
Händen weniger entstanden.
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Montag, 14. Juni 2010 16:53
Internationales Expertenteam überprüft Finanzlage in Griechenland TT
Griechenland / Athen. 22 Prüfer der so genannten „Troika“, die sich
aus der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds (IWF)
und der Europäischen Zentralbank zusammensetzt, halten sich seit
heute in Athen auf. Erklärtes Ziel ist es, die finanzielle und
wirtschaftliche Lage des Landes sowie die bereits erzielten
Fortschritte zu beurteilen. Grundlage ist das von der Regierung
unterzeichnete Memorandum zur Überwindung der Krise. Auf dem
Prüfstand der „Troika“ werden auch die Ausgaben und die Einnahmen
der Regierung sowie die Gesetzesnovellen für das System der
Gesundheits- und Sozialversicherung stehen.
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Freitag, 11. Juni 2010 16:32
Premier Papandreou: Griechenland hat „das Schlimmste bereits hinter sich“
Griechenland / Tripoli. Griechenland sei auf dem Weg zu
wirtschaftlicher und finanzieller Normalität und habe das
Schlimmste bereits hinter sich. Das betonte Premierminister Jorgos
Papandreou am gestrigen Donnerstag bei einem Treffen mit dem
Wirtschafts- und Sozialkomitee (OKE) im peloponnesischen Tripoli.
Vehement dementierte der Regierungschef außerdem die Gerüchte, dass
Griechenland die EU verlassen müsse oder zur alten Drachmen-Währung
zurückkehre. Derartige Berichte seien „extrem gefährlich“, weil sie
„die griechische Bevölkerung unnötig beunruhigen“.
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Montag, 10. Mai 2010 16:53
Griechenland: Rat der Parteiführer tagt ohne Linksparteien KKE und SYRIZA TT
Heute Mittag kurz nach 12 Uhr tagte der Rat der Führer der
Parlamentsparteien unter Vorsitz von Staatspräsident Karolos
Papoulias. Thema dieses Treffens, an dem sich auch Finanzminister
Jorgos Papakonstantinou beteiligte, war die Regierungspolitik
angesichts der Finanzlage. Anwesend waren von den Parteiführern der
Premier und PASOK-Vorsitzende Jorgos Papandreou, der Vorsitzende
der größten Oppositionspartei (ND) Antonis Samaras und der
Vorsitzende der Orthodoxen Volkssammlung Jorgos Karatzaferis. Nicht
erschienen waren die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei
(KKE) Aleka Papariga und der Franktionsvorsitzende des linken
Wahlbündnisses SYRIZA Alexis Tsipras. Letzterer hatte schriftlich
an Papoulias mitgeteilt, dass seine Partei „nicht die
Verantwortung“ für eine „unumkehrbare Zerstörung“ übernehmen könne.
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Montag, 19. April 2010 17:02
Oppositionsführer Samaras übt Kritik am Umgang mit der Finanzkrise
Griechenland/Nafplio. Der Chef der oppositionellen konservativen
Nea Dimokratia Antonis Samaras kritisierte am Samstag im Rahmen
einer Parteiveranstaltung die Regierung Papandreou. Er warf dem
Premierminister vor, angesichts der Finanzkrise eine falsche
Politik zu betreiben und für Einmischung des Internationalen
Währungsfonds in Griechenland verantwortlich zu sein. Die
sozialistische Regierung habe die Anleihen des Landes verdreifacht,
sagte Samaras, und die Lage sei außer Kontrolle geraten. Einer
Involvierung des IWF könne man immer noch entgehen.
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