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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wahlen

Es knistert im griechischen Parlament. Grund sind Drohungen der faschistischen Chryssi Avgi (CA; zu Deutsch: Goldene Morgenröte). Die Regierung hat ihrerseits nach der Ermordung eines antifaschistischen Musikers durch einen Anhänger dieser Partei die Gangart verschärft. Auch die Justiz untersucht, ob im Falle der CA der Tatbestand der Bildung einer kriminellen Vereinigung vorliegt. Im ganzen Land kam es zu Ermittlungen in Parteibüros sowie bei Mitgliedern der CA.
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Die größte und traditionell eher PASOK-nahe Tageszeitung Ta Nea: „Albtraum der Unregierbarkeit – Und in der Ferne … Neuwahlen“ Die angesehene konservative Tageszeitung Kathimerini: „Auf der Suche nach einer Regierung – Historischer Niedergang der Volksparteien“ Die PASOK-nahe Tageszeitung To Ethnos: „Stimme der Wut – verwandelt das politische System“ Die ND-nahe Zeitung Eleftheros Typos: „Wut des Volkes – ändert das Memorandum!
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Das politische System in Griechenland steht vor neuen Herausforderungen. Mit dem bisher vorliegenden Wahlergebnis der vorgezogenen Parlamentswahlen vom Sonntag werden die Karten völlig neu gemischt. Die beiden bisherigen Volksparteien wurden demontiert, am dramatischsten die Panhellenische Sozialistische Bewegung PASOK; äußerst enttäuschend verlief der Urnengang auch für die konservative Nea Dimokratia (ND), die bis zuletzt eine absolute Mehrheit „gefordert" hatte. Größter Gewinner ist das Linksbündnis SYRIZA, das zur zweitstärksten Partei aufstieg. Nach dem vorläufigen Endergebnis und nach Auszählung von fast  99,97 % der Stimmen, ergibt sich folgendes Bild: 18,85 % für die ND (108 Sitze), darauf folgen die SYRIZA (16,78 %; 52 Sitze), die PASOK (13,18 %; 41 Sitze), die rechtspopulistischen „Unabhängigen Griechen" (10,60 %; 33 Sitze), die Kommunistische Partei KKE (8,48 %; 26 Sitze), die rechtsextreme „Chryssi Avgi" (6,97 %; 21 Sitze) und die Demokratische Linke (6,10 %; 19 Sitze).
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Sonntag, 13. November 2011 15:15

Die 100 Tage des Loukas Papadimos TT

In Athen wurde am Freitag die neue Regierung unter Loukas Papadimos vereidigt. Sie soll dem Land bis zu den Parlamentswahlen in etwa drei bis vier Monaten einen Ausweg aus der Krise weisen. Mit einer zweistündigen Verspätung wurde am Freitag die neue griechische Regierung unter Loukas Papadimos vereidigt. Die Vereidigung des neuen Kabinetts führte traditionsgemäß der orthodoxe Erzbischof von Athen und Ganz Griechenland, Hieronymos, durch. Anfang nächster Woche erfolgt die Vertrauensabstimmung.
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Griechenland / Athen. In vielen Regionen und Kommunen fanden am Sonntag Stichwahlen statt. Die größten Städte des Landes begrüßen einen neuen Bürgermeister. Die Regierende Pasok konnte insgesamt in 8 von 13 Regionen die Mehrheit der Stimmen für sich gewinnen. Die Ergebnisse in den größten Städten Griechenlands verwandelten sich am Sonntagabend zu regelrechten Derbys zwischen den jeweils zwei gegeneinander antretenden Kandidaten.
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