ATHEN

THEATER
Bertolt Brecht – Kurt Weill: „Die Dreigroschenoper“
Bei diesem Stück handelt es sich um eine moderne szenische Annäherung von Yannis Houvardas. „´Die Dreigroschenoper´ ist zeitweise als Musical betrachtet worden, als politische Liedsatire, als Komödie für ein breites Publikum, als musikalische Boulevardvorstellung, sogar als zeitgenössisches Kabarett. In Wahrheit handelt es sich um nichts von alledem.
Die Dreigroschenoper mag sich der Elemente vieler und unterschiedlicher Theaterformen bedienen, aber schlussendlich stellt sie selbst eine besondere Theaterform dar. Und genau das ist die große Schwierigkeit, aber auch die große Herausforderung für eine moderne Aufführung: über eine vorsichtige und mutige Annäherung die Reinheit, die Explosivität, die unterhaltsame Kraft aufzuzeigen, die die Welt dieses herausragenden Werkes ausmachen.“

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ATHEN

AUSSTELLUNG

Ausstellung und Vernissage „Immer beginnt es mit einer Begegnung“
Bei den Arbeiten des deutsch-französischen Fotografen, Malers und Grafikers Alfred Otto Wolfgang Schulze (1913 – 1951), bekannt als Wols, und der amerikanischen Künstlerin Eileen Quinlan (*1972) stehen Haushaltsobjekte – Käse, Bohnen, Fleisch, Schlamm, Stoffe, eine Hand, ein Gesicht – im Mittelpunkt. Es geht um konstante Aufzeichnungen, Repräsentationen von zeitlichen Abläufen und primärer Gegenständlichkeit. Die Ausstellung versucht, den Formen der Visualität nachzugehen und Parallelen zwischen den Arbeiten von Wols und Quinlan aufzuspüren. Dieser Ansatz geht über die anerkannten (hierarchischen) Gesetze der Kunstgeschichte, die historische Klassifizierung und die Bewertung des fotografischen Mittels hinaus.

Donnerstag, den 17. März
Ausstellung und Vernissage. „Immer beginnt es mit einer Begegnung“. Werke des deutsch-französischen Fotografen, Malers und Grafikers Alfred Otto Wolfgang Schulze (bekannt als Wols) und der amerikanischen Künstlerin Eileen Quinlan. Kuratorin: Helena Papadopoulos.
Vernissage: 17. März, 20 Uhr. Ausstellung läuft bis 8. Mai.
Goethe Institut Athen / Museum für kykladische Kunst
Megaro Stathatou, Vas. Sofias & Irodotou 1
Infos: https://www.goethe.de

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ATHEN / ATTIKA

Musik.

Am Samstag, dem 3. Januar, und Sonnntag, dem 4. Januar.
Die Aufführung „Reigen“, ein gesellschaftskritisches Theaterstück von der gemeinnützigen Gesellschaft SEVENELEVEN, setzt sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinander und erklärt somit von einem  psychologischen Standpunkt Beziehungen und Sexualität. 21.30 Uhr. Griechisch. Eintritt: 5-10 Euro.

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Drohungen von Rechtsradikalen erhielt der Metropolit von Siatista, Paulos, nachdem er sich öffentlich gegen die neofaschistische Partei „Chryssi Avgi“ gewandt hatte. Bei der Intervention des Kirchenmannes ging es um die Auseinandersetzung um das umstrittene Theaterstück „Corpus Christi“. Metropolit Paulos hatte sich im Internet scharf gegen das Zusammengehen von Christen mit der „Chryssi Avgi“ gewandt. Diese Partei verfolge Christus, sie beleidige und schmähe ihn tagtäglich in Person der Flüchtlinge, der Migranten, ja sogar der Kinder. Die „Goldene Morgenröte ist in Wirklichkeit die Schwarze Nacht“ schrieb er in Anspielung auf den Parteinamen.
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Zu Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern religiöser Gruppen und der Polizei ist es am Donnerstagabend vor dem Theater Xytirio in der Athener Iera Odos-Straße gekommen. Hintergrund war die Theatervorstellung „Corpus Christi“, wo im Theater Xytirio die Premiere stattfand. Am Protest haben sich auch Mitglieder der rechtsradikalen Partei Chryssi Avgi beteiligt. Anwesend waren auch drei Parlamentarier dieser Partei. Aufgrund des Protestes musste die Iera Odos für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden.
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