Starke Regenfälle: Besonders große Probleme in Attika und Nordgriechenland

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Starke Regenfälle: Besonders große Probleme in Attika und Nordgriechenland

Starke Regenfälle gingen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über Athen und Attika, aber auch in anderen Landesteilen nieder, vor allem auch in Nordgriechenland. In der Hauptstadt mussten in der Nacht Teile der zentralen Piräos-Straße, die Athen mit der Hafenstadt Piräus verbindet, für den Verkehr gesperrt werden.

Das gleiche gilt für Teile des Athener Autobahnringes Attiki-Odos, in Richtung Elefsina. Gesperrt waren auch Teile der alten Nationalstraßen zwischen Athen und Korinth, sowie Athen und Theben. Auch zentrale Verkehrsadern auf der Insel Salamina im Saronischen Golf, unmittelbar vor Piräus, waren wegen der starken Regenfälle nicht befahrbar.
Am heutigen Freitag (17.11.) wurde der Fährverkehr zwischen Perama und Salamina aufgrund der starken Wetterphänomene unterbrochen. Verkehrsprobleme gab es auch in Piräus selbst oder im Vorort Keratsini.
Die Feuerwehr war am Donnerstag vor allem in Gegenden wie Glyfada, Voula, im Athener Zentrum, Kypseli, Ano Liossia und Acharnes sehr stark gefordert. Häufig mussten Kellerwohnungen ausgepumpt werden.
Betroffenen von starken Regenfällen waren auch Teile Nordgriechenlands. In der Gegend Platy in Imathia ist ein Zug der griechischen Bahn OSE auf den Schienen steckengeblieben. Die Passagiere mussten mit Bussen zur am nächsten liegenden Station gebracht werden.
In der Großregion Makedonien, der auch Imathia angehört, musste die Feuerwehr in insgesamt 430 Fällen ausrücken. Die meisten Notrufe haben die Gegend um die Stadt Katerini betroffen. In Pieria musste eine vierköpfige Farmerfamilie aus ihrem überschwemmten Hof evakuiert werden. In Trikala ist der Pinios-Fluss über sein natürliches Bett getreten. (Griechenland Zeitung / eh, Fotos: © Eurokinissi)

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