Unwetter in Griechenland führen landesweit zu Überschwemmungen

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Unser Foto (©Eurokinissi) entstand am Mittwoch im Ort Mandra im Westen Athens  Unser Foto (©Eurokinissi) entstand am Mittwoch im Ort Mandra im Westen Athens

Die extremen Wetterbedingungen der vergangenen Tage haben in großen Teilen Griechenlands zu Problemen geführt. Auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands war die Feuerwehr 240 Mal im Einsatz: überflutete Wohnungen mussten ausgepumpt oder Personen aus ihren Pkw befreit werden. In der nordgriechischen Metropole  Thessaloniki wurde die Feuerwehr in 200 Fällen gerufen. Im Ort Mandra im Westen Athens war die Feuerwehr in mindestens 95 Fällen im Einsatz.


Das Unwetter in Mandra hat unterdessen zu einer politischen Konfrontation zwischen der Regierung und der Opposition geführt. Kritik hagelte es vor allem für die Präfektin von Attika Rena Dourou. Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia will im Parlament eine aktuelle Frage stellen, „die die inakzeptable Verzögerung bei der Umsetzung der nötigen Infrastruktur für Überschwemmungsschutz“ betrifft. Die kommunistische KKE stellte in einer Mitteilung fest, dass selbst die projektierten Eingriffe zum Schutz vor Überschwemmungen ungenügend seien.
Im vergangenen November hatten katastrophale Regenfälle in Mandra  mindestens 24 Menschenleben gekostet. (Griechenland Zeitung / eh)

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