Tote und Verletzte bei Unfällen in Schleuserautos

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Archivfoto: © Eurokinissi Archivfoto: © Eurokinissi

Bei zwei schweren Autounfällen nahe Thessaloniki starben am Montagmorgen und am Freitagabend eine Frau und ein Kind. Insgesamt 36 weitere Personen wurden nach Medieninformationen verletzt.

In beiden Fällen handelte es sich vermutlich um illegale Migranten, die von der griechisch-türkischen Grenze nach Thessaloniki befördert wurden. Bei dem Unfall am Montag überschlug sich ein Wagen mit zehn Insassen nahe der Mautstation Analipsi auf einem Zubringer der Nordgriechenlandautobahn „Egnatia Odos“. Eine Frau verstarb und neun Menschen wurden verletzt.

Am Freitag kam ein vierjähriges Kind ums Leben, als ein Kleinbus auf der „Egnatia Odos“ auf der Höhe der Ausfahrt nach Vrasna auf einen Lkw prallte. 27 weitere Personen wurden verletzt, davon zwei schwer. Damit kam es binnen eines Monats zu vier Unfällen dieser Art in Nordgriechenland. Am 12. Oktober starben nahe der Stadt Kavala elf Menschen in den Flammen eines Kleinbusses, und nur eine Woche später gab es bei einem weiteren Unfall dreizehn Verletzte (die GZ berichtete). Auch hier waren die Insassen illegale Migranten, die vermutlich kurz vorher aus der Türkei eingereist waren und nach Thessaloniki wollten.

(Griechenland Zeitung / ak)

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