Keine Coronavirus-Symptome in Griechenland – zwei Griechen aus Wuhan repatriiert Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Griechenland ist in Alarmbereitschaft. Am Wochenende wurden zwei Griechen repatriiert, die sich seit Dezember in der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei aufhielten, wo der Coronavirus ausgebrochen war.

Obwohl die beiden Griechen keine Symptome der Viruserkrankung aufweisen, werden sie für 14 Tage im Athener Krankenhaus „Sotiria“ unter Quarantäne und ärztlicher Aufsicht bleiben. Die beiden haben eine abenteuerliche Reise hinter sich. Zunächst waren sie mit Staatsbürgern aus Großbritannien und anderer EU-Staaten nach London ausgeflogen worden. Von dort aus wurden sie per Militärflugzeug nach Rom gebracht. Auf dem Militärflugplatz Pratica di Mare wurden sie anschließend von den griechischen Behörden in Empfang genommen und in die Heimat gebracht.
Unterdessen wurde am Wochenende im Krankenhaus Achepa in Thessaloniki ein verdächtiger Fall untersucht. Der Patient war im Dezember nach China gereist und wies Krankheitssymptome auf, die denjenigen des Coronavirus ähneln sollen; die Ätzte teilten inzwischen aber mit, dass es sich nicht um das tödliche Virus aus China handle.
Die griechischen Behörden zeigen sich trotz aller Vorsicht besorgt, dass das Coronavirus in den kommenden Wochen auch nach Griechenland gelangen könnte. Erhöhte Alarmbereitschaft herrscht bereits auf dem Athener internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“; hier kommen jeden Montag, Mittwoch und Samstag Direktflüge aus Peking an. Große Aufmerksamkeit herrscht auch auf dem Flughafen von Thessaloniki sowie im Seehafen der Kykladen-Insel Santorin, die als beliebtes Urlaubsziel für Urlauber aus China gilt. (Griechenland Zeitung / eh)

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